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COVID-19 - Aktuelle Informationen

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Grundsätzliches

Infoblatt: Hinweise für die Ein- und Rückreise nach Schleswig-Holstein

Das Infoblatt in weiteren Sprachen finden Sie hier

 

Landesverordnungen

Hinweis: Seit dem 14.07.2020 15:00 Uhr ist Schweden nicht mehr als Riskikogebiet eingestuft.

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass dort keine Abstriche auf Privatkosten entnommen werden können. Bitte wenden Sie sich hierfür an Ihre Hausarztpraxis.

Quelle: pixabay

In der aktuellen Lage freuen wir uns sehr über das Interesse vieler Steinburgerinnen und Steinburger, uns als freiwillig Helfende zu unterstützen.

Wenn Sie sich ebenfalls als freiwillig Helfende registrieren möchten, finden Sie weitere Informationen und das Formular zur Registrierung hier.

Wenden Sie sich gerne an unsere Beratungsstelle für Erziehung-, Ehe-, Familien- und Lebensfragen:

Telefon: 04821 / 910 66/67  

Montag bis Freitag 8.00 - 16.00 Uhr


Hilfetelefonnummern

Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der kommunalen hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten Schleswig-Holsteins macht auf die herausfordernde Situation aufmerksam, die das Corona Virus und die Isolation mit sich bringen und verweist auf diverse Notfalltelefonnummern, welche in Krisenzeiten Hilfe leisten. Wenn der zwischenmenschliche Kontakt fehlt ist nicht nur Solidarität gefragt, sondern auch Rücksicht und Verständnis. Nicht immer sind die familiären Umstände so stabil, dass eine Krise wie diese bewältigt werden kann. weiterlesen


Frühen Hilfen und Familienzentren

Hier finden Sie aktuelle Angebote und Bürgerengagement in Zeiten von Corona.


Wirtschaftshilfen

Zu Informationen über Wirtschaftshilfen gelangen Sie hier.


Psychosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in Schleswig-Holstein

Sprechzeiten auf Farsi/Dari:

  • Dienstags von 09:00 bis 11:00 Uhr unter 043170559493

Sprechzeiten auf Arabisch:

  • Mittwochs von 09:00 bis 11:00 Uhr unter 043170559493

Sprechzeiten auf Russisch:

  • Donnerstags von 09:00 bis 11:00 Uhr unter 043170559431

Das Land Schleswig-Holstein verkündete Ende März, dass im Rahmen eines Soforthilfeprogramms aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 die Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung für bestimmte Monate erstattet werden sollen.

Im Kreis Steinburg haben daraufhin bereits viele Träger von Kindertageseinrichtungen für die Monate April und Mai auf den Einzug der Elternbeiträge verzichtet. Auch für den Monat Juni 2020 ist nunmehr auf die Zahlung der Elternbeiträge verzichtet worden bzw. es erfolgen Rückerstattungen, falls die Beiträge zunächst gezahlt worden sind. Bitte verzichten Sie darüber hinaus nicht unaufgefordert auf die Zahlung der Elternbeiträge.

Grundlage für die dreimonatige Erstattung der Elternbeiträge ist der neu geschaffene § 25c Kindertagesstättengesetz. Diese Gesetzesänderung ist Anfang Mai im Landtag beschlossen worden.


Corona-Virus - Mehrsprachige Informationen


Tagesaktuelle Informationen

Mit Blick auf die Sommerferien und die damit verbundene Reisezeit, hat das Land Schleswig-Holstein ein Hinweisblatt für die Ein- und Rückreise nach Schleswig-Holstein erstellt.

 

Dieses Blatt ist auf der Homepage des Kreises Steinburg (www.steinburg.de) und auf der Homepage des Landes (www.schleswig-holstein.de) zu finden.

 

Für in den Kreis Steinburg einreisende Personen gilt demnach weiterhin, dass sie vor ihrer Einreise zu prüfen haben, ob sie zum Zeitpunkt der Einreise aus einem aktuell ausgewiesenen Risikogebiet kommen.

Die ausgewiesenen Risikogebiete werden auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes (RKI) veröffentlicht. (www.rki.de)

 

Wenn dies der Fall ist, gelten verpflichtend folgende Regeln:

 

- unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslich-

keit oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich für einen

Zeitraum von 14 Tagen nach der Einreise ständig dort in Quarantäne

absondern

 

- sich beim örtlichen Gesundheitsamt melden

  Telefonisch unter der Tel. 04821-888730 oder per Mail unter

   einreise[at]steinburg.de

 

- während der Quarantäne keinen Besuch von Personen, die nicht zum

  Hausstand gehören, empfangen.

 

oder

 

- alternativ zur Quarantäne kann ein Corona-Test gemacht werden.

  Bei einem aktuellen (nicht älter als 48 Stunden) negativen Testergebnis

  kann die Quarantäne vorzeitig verlassen werden.

Mit Datum vom 24. Juni 2020 hat der Kreis eine neue Allgemeinverfügung erlassen, in der Maßnahmen zur Beschränkung des Einsatzes von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in den fleischverarbeitenden Betrieben zum Zwecke der Bekämpfung des neuartigen Corona-Virus SARS-CoV-2 geregelt sind.

Die neuen Regelungen betreffen fleischverarbeitende Betriebe,

- in denen mehr als 150 Beschäftigte einschließlich Leiharbeitnehmerinnen
  beziehungsweise Leiharbeitnehmer oder Beschäftigte eines Werkunter-
  nehmers tätig sind.

- in denen mehr als 30 % der dort tätigen Personen Leiharbeitnehmerinnen
  beziehungsweise Leiharbeitnehmer oder Beschäftigte eines Werkunter-
  nehmers sind.

In diesen Betrieben dürfen die Leiharbeitnehmerinnen/Leiharbeitnehmer innerhalb der letzten 14 Tage vor Aufnahme der Tätigkeit nicht in einem anderen fleischverarbeitendem Betrieb tätig gewesen sein.

Dieses Beschäftigungsverbot gilt nicht, wenn die neu ankommenden
Beschäftigten vor Arbeitsbeginn zwei negative Tests vorweisen. Zwischen den für diese Testungen erforderlichen Entnahmen der Abstriche müssen mindestens 48 Stunden liegen.

Mit Blick auf den fleischverarbeitenden Betrieb in Kellinghusen teilt Landrat Torsten Wendt mit, dass im Zuge der Kontaktnachverfolgung der bestätigten Coronafälle in  einem Fleischkonzern in Rheda-Wiederbrück festgestellt werden konnte, dass es aktuell keine Personenverbindungen von den Mitarbeiter*innen des Betriebes in Kellinghusen zu den im Kreis Gütersloh betroffenen Personen gibt.

Im Betrieb in Kellinghusen unterliegen bereits seit längerem alle Betriebsrückkehrer und neu eingestellten Personen einer Eingangsquarantäne, in der sie auf das Coronavirus untersucht werden, bevor sie die Arbeit aufnehmen dürfen.

Die Allgemeinverfügung ist auf der Homepage des Kreises Steinburg (www.steinburg.de) veröffentlicht.

Der Kreis Steinburg stellt bis auf Weiteres das Coronavirus-Bürgertelefon ein. Das Anrufaufkommen ist stark zurückgegangen, es gehen kaum noch Anrufe ein (werktags unter 10 Anrufe).

Nur noch bis einschließlich Mittwoch, 17. Juni 2020, ist das Bürgertelefon besetzt.

Die positive Entwicklung des Infektionsgeschehens ermöglicht, dass der Kreis Steinburg mit heutigem Datum eine neue Allgemeinverfügung mit weiteren Lockerungen der Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus erlassen konnte. Mit dieser Verfügung setzt der Kreis den, zusammen mit einer neuen Landesverordnung, gestern vom Land beschlossenen Erlass um.

Die Allgemeinverfügung enthält unter anderem folgende angepasste Regelungen:

Ab dem 8. Juni:

- Tagespflege-Einrichtungen wechseln von dem derzeit eingeschränkten
  Notbetrieb wieder in einen Regelbetrieb inklusive entsprechender Hygienekonzepte.
  Dabei soll die Anfahrt der Pflegebedürftigen möglichst individuell erfolgen.

Ab dem 15. Juni:

- Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe sind ab 15. Juni verpflichtet,
  Besuchskonzepte zu erstellen, die regeln, wie Besucherinnen und Besucher die Einrichtung betreten
  können.
  Analog zu den Hygiene  konzepten sind darin Maßnahmen für den Infektionsschutz zu treffen.
  Bisher waren solche Besuchskonzepte nicht verpflichtend. Damit sollen unter der Interessenabwägung
  zwischen dem Selbstbestimmungsrecht der pflegebedürftigen Personen und den notwendigen Maßnahmen
  des Infektionsschutzes die Besuchsmöglichkeiten insbesondere für Angehörige in der Praxis besser
  umgesetzt werden. Damit sich die Einrichtungen darauf weiter vorbereiten können, wird diese Änderung
  ab dem 15. Juni gelten.

- Die Aufnahme neuer Bewohnerinnen und Bewohnern, die Rückkehr nach einem stationären
  Klinikaufenthalt oder einem sonstigen auswärtigen Aufenthalt mit Übernachtung darf bei
  Covid-19-typischen Symptomen (z.B. Husten, Fieber, Verlust von Geruchs- oder Geschmackssinn)
  erst nach  einer diagnostischen Symptomabklärung – durch negative Testung auf SARS-CoV-2 – erfolgen.
  Bisher galt in der Regel grundsätzlich eine Quarantäne. (Eine Quarantäne kann selbstverständlich
  beispielsweise für Kontaktpersonen von Covid-19-Patienten wie in anderen Lebensbereichen auch
  weiterhin vom Gesundheitsamt angeordnet werden).

Die neu erlassene Landesverordnung enthält unter anderem folgende Änderungen:

- Zusammenkünfte zu privaten Zwecken, also zwischen Personen, die sich persönlich kennen, sind wieder
  mit bis zu zehn Personen möglich (vormals war das bereits Familien erlaubt). Weiterhin können sich
  Angehörige zweier Haushalte privat treffen, unabhängig von der Personenanzahl.
- Die Nutzung von sanitären Gemeinschaftseinrichtungen und Sammelumkleiden, beispielsweise auf
  Campingplätzen oder in Sporteinrichtungen, ist mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder möglich.
- Schwimmbäder dürfen mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder öffnen. In den Hygienekonzepten
  für Schwimm- und Freibäder ist insbesondere darauf zu achten, dass das Abstandsgebot in den
  Schwimmbecken eingehalten werden kann.
- Sportwettkämpfe dürfen mit entsprechenden Hygienekonzepten und unter Beachtung der Regelungen,
  die für Veranstaltung gelten – auch was die Anzahl der Teilnehmenden betrifft – wieder stattfinden.
- Reiseverkehr zu touristischen Zwecken – wie beispielsweise Busreisen – ist zukünftig wieder zulässig
  mit einer Belegung von 50 % der Sitzplätze. Touristischer Zweck meint die gewerbliche Zielrichtung des
  Anbieters, nicht der Nutzungszweck des einzelnen Reisenden – es geht beispielsweise um Ausflugsfahrten
  mit Reisebussen. Mund-Nasen-Bedeckungen sind ebenfalls zu tragen.  

Weiterhin hat das Land in dieser Woche  ein Veranstaltungsstufenkonzept (www.schleswig-holstein.de/coronavirus-veranstaltungen) vorgelegt, nach dem
Veranstaltungen in verschiedene Risikoklassen unterteilt sind – abhängig beispielsweise davon, in welchem Maße dort voraussichtlich die Abstände
eingehalten werden können, ob dort eine Interaktion zwischen den Teilnehmenden besteht, Teilnehmende feste Sitzplätze haben oder der Teilnehmerkreis
bekannt ist.
Welche Veranstaltungen demnach mit entsprechenden Hygienekonzepten stattfinden können, ist der Landesverordnung oder dem Veranstaltungsstufenkonzept
zu entnehmen.

Die Regelungen der aktuellen Allgemeinverfügung und der Landesverordnung sind bis zum 28. Juni 2020 befristet.

Die Allgemeinverfügung des Kreises ist auf der Homepage des Kreises unter www.steinburg.de einsehbar.
Der neu beschlossene Erlass und die aktuelle Rechtsverordnung des Landes sind auf der Internetseite des Landesregierung veröffentlicht.
(www.schleswig-holstein.de)
Hinweise zur Umsetzung der einzelnen Regeln ergeben sich jeweils auch aus der Begründung im hinteren Teil der Allgemeinverfügung und der Verordnung.

In Anbetracht der Lockerungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus öffnet auch die Kreisverwaltung die Türen für die Steinburger Bürger und Bürgerinnen.Um jedoch den allgemeinen Maßnahmen gerecht zu werden, erfolgt dies schrittweise und nur nach vorheriger Terminvereinbarung zum Beispiel für Fahrzeuganmeldungen, Hygienebelehrungen für Lebensmittelpersonal etc.Nähere Informationen dazu sind den einzelnen Rubriken der Fachämter auf der Homepage des Kreises Steinburg zu entnehmen. (www.steinburg.de)

Aufgrund der positiv verlaufenden Entwicklung der Infektionszahlen öffnen die Kitas nun früher als geplant. Die Betreuung im Rahmen eines eingeschränkten Regelbetriebs wird bereits zum 01.06.2020 umgesetzt.

Die Gruppengröße kann nun von 10 auf 15 Kinder erhöht werden. Hier gilt weiterhin, dass vorrangig bestehende Gruppen- und Personalstrukturen zu nutzen sind.

Einen Anspruch auf durchgängige Betreuung in den Einrichtungen im Rahmen der jeweiligen Öffnungszeiten und in den ursprüngliche Gruppenstrukturen ab 01.06.2020 haben:

  • Kinder im Rahmen der bisher geltenden Notbetreuung (d.h. Kinder von Eltern, bei denen mindestens ein Elternteil in Bereichen der kritischen Infrastrukturen dringend tätig ist, Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden), 
  • Kinder, die einen täglichen, hohen Pflege- und Betreuungsaufwand benötigen,
  • Kinder, die aus Sicht des Kindeswohls besonders schützenswert sind,
  • Kinder, von denen ein Elternteil an einer schulischen Abschlussprüfung oder an der Vorbereitung auf eine schulische Abschlussprüfung teilnimmt alle Kinder mit heilpädagogischem bzw. Sprachförderbedarf sowie
  • Vorschulkinder

Alle übrigen Kinder werden grundsätzlich tage- oder wochenweise im Wechsel betreut.

Alle Kinder werden somit ab 02.06.2020 wieder in die jeweilige Kin-dertageseinrichtung gehen können – entweder regelhaft oder in tage- bzw. wochenweiser Betreuung. Die Entscheidung über die individuelle Umsetzung der Betreuung der Kinder obliegt der jeweiligen Einrichtung, insbesondere in Bezug auf konkrete Gruppenzusammensetzungen sowie auf die Taktung des tage- oder wochenweisen Wechsels.
Es gilt jedoch zu bedenken, dass die strukturellen Rahmenbedingungen je Einrichtung sehr unterschiedlich sind. Hier besteht die Möglichkeit, in Ausnah-mefällen in einzelnen Kindertageseinrichtungen die beschlossenen Lockerungen erst zum 08.06.2020 umzusetzen. Dies kann der Fall sein, wenn der Einrichtung nicht ausreichend Erzieher*innen oder zu kleine Räume zur Verfügung stehen, um die Kinder unter Beachtung der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen betreuen zu können. Dann bleiben zum Beispiel die derzeitigen Gruppengrößen auf 10 Kinder beschränkt.
Die zuständigen Behörden stehen im regelmäßigen Kontakt mit den Einrichtungen, um für alle die bestmöglichen Lösungen unter Beachtung der Vorgaben zum Infektionsschutz zu erreichen.

Die Rückkehr zum Regelbetrieb ist spätestens zum 28.06.2020 geplant.

Zudem gelten ab dem 01.06.2020 für Angebote der erlaubnispflichtigen Kindertages-pflege keinerlei Einschränkungen mehr.

Die Polizeidirektion Itzehoe hat folgende Informationen bezüglich Himmelfahrt veröffentlich:

Am „Vatertag“ sind der Hafen und der Strandbereich in Kollmar schon seit Jahren beliebte Treffpunkte für Familien und Jugendliche, um gemeinsam den Feiertag zu verleben.
In diesem Jahr allerdings wird das gesellige Beisammensein vielerorts nicht in gewohnter Form stattfinden können, so auch in der beliebten Region an der Elbe. Bedingt durch die Corona-Krise und die damit einhergehenden Beschränkungen werden auch in Kollmar Maßnahmen getroffen, die die Ansteckungsgefahr mit dem Virus minimieren. Bei der Umsetzung dieser Maßnahmen hoffen die zuständigen Behörden weiterhin auf das Verständnis der Bevölkerung und bitten um Einhaltung der Vorgaben.

Um den Besucherzulauf zum Hotspot Kollmar am 21. Mai 2020 zu minimieren und überschaubar zu halten, sind die Gemeinden Kollmar und Kollmar-Bielenberg einschließlich der dortigen Parkplätze für den Fahrzeugverkehr gesperrt - ausgenommen von dieser Regelung sind Anlieger.

Die Ansteckungsgefahr ist in und aus Gruppen heraus weiterhin am größten. Die Polizei und die zuständigen Behörden weisen daher darauf hin, dass trotz bestehender Lockerungen der notwendige Sicherheitsabstand von 1,50 Meter zu anderen Personen auch im Freien unbedingt einzuhalten ist.

Am Strand und am Deich dürfen sich Besucher aus nur maximal zwei Haushalten gemeinsam aufhalten. Bollerwagentouren im Freundeskreis, exzessiver Alkoholkonsum und sonstige Gruppenansammlungen werden nicht toleriert! Bei einer Auslastung des Strand- und Hafenbereichs kann es erforderlich sein, Fußgänger und Radfahrer abzuweisen.

Zur Überwachung und Kontrolle der Einhaltung des Konzeptes zum Schutz der Gesundheit wird Personal der Ordnungsämter Glückstadt und Horst / Herzhorn sowie der Polizei am Himmelfahrtstag verstärkt unterwegs sein.
Wir sind und bleiben eine Bürgerpolizei und setzen in erster Linie auf den Dialog mit der Bevölkerung und auf das Verständnis für die erforderlichen Maßnahmen. Wer sich allerdings uneinsichtig zeigt und die Regelungen nicht beachtet, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Trotz der nicht unerheblichen Einschränkungen wünschen wir Ihnen einen angenehmen Himmelfahrtstag und dass Sie gesund bleiben!

Landrat Torsten Wendt schließt sich diesen Wünschen an und bittet die Bevölkerung unter allen Umstände die Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln einzuhalten.

Die Anzahl der Anrufe, die beim Bürgertelefon des Kreises eingehen, ist speziell an den Wochenende stark zurückgegangen, so dass das Telefon ab sofort an Wochenenden und Feiertagen nicht mehr besetzt ist.

Sollte es die Lage erforderlich machen, was hoffentlich nicht der Fall sein wird, wird die Erreichbarkeit des Bürgertelefons wieder erweitert.

Das Bürgertelefon ist von montags bis freitags von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 04821-888730 erreichbar.

Mit heutigem Datum gibt es eine neue Allgemeinverfügung, in der zusammen mit der neu von der Landesregierung erlassenen Rechtsverordnung weitere Lockerungen der Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus geregelt werden.

„Diese weiteren Schritte in Richtung Normalität sind nur möglich, weil sich die Steinburgerinnen und Steinburger in den letzten Wochen konsequent an die Kontaktbeschränkungen und Regeln gehalten haben“ lobt Landrat Torsten Wendt.

Folgende Punkte sind unter anderem neu in der Allgemeinverfügung geregelt:

Kinderbetreuung: In der nächsten Stufe des „Hochfahrens“ der Kinderbetreuung können zusätzlich zur Notbetreuung Kinder, die im Schuljahr 2020/2021 eingeschult werden sowie Kinder mit heilpädagogischem Förderbedarf und/oder Sprachförderbedarf in abwechselnden Gruppen betreut werden. Ab dem 1.6. sollen in einer nächsten Stufe dann alle Kinder, die nicht in der Notbetreuung sind, wieder in diesen zeitversetzten Gruppen in die Kitas gehen können.

Schule: Ab dem 25. Mai Eintritt in die 3. Phase der Wiederöffnung der Schulen mit weiteren Präsenzangeboten für die Jahrgangsstufen 1 bis 3 an den Grundschulen, für die Jahrgänge 8,9 und 10 an Gemeinschaftsschulen sowie für die Jahrgänge 8,9 und 10 sowie Eingangsphase und Qualifizierungsphase 1 der Oberstufe an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe. Außerdem können ab dem 25. Mai für die Kinder, die in der Schule sind, wieder Nachmittagsangebote geöffnet werden. Mensen und ähnliche Einrichtungen können bei Bedarf öffnen.

Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Krankenhäuser erbringen wieder ihre Leistungen in einem dem Infektionsgeschehen angemessenen Rahmen. Mit dem Erlass sind in Krankenhäusern Abweichungen vom Versorgungsauftrag, wie Einschränkungen bei der elektiven Versorgung, zwingend freizuhaltende Beatmungskapazitäten, Teilschließungen oder die Vorhaltung besonderer Versorgungsstrukturen geregelt.

Werkstätten für Menschen mit Behinderung öffnen wieder mit 25 % ihrer Kapazität.


Die neue Landesverordnung regelt folgendes Grundsätzliches:

- der Abstand von 1,5 Metern ist wenn möglich immer einzuhalten
- wenn das nicht möglich ist, können physische Barrieren (z.B. Plexiglas) das Risiko einer
  Übertragung von Viren verringern.
- Kontakte zu anderen Personen als den Angehörigen des eigenen Haushalts sind nach
  Möglichkeit weiterhin auf ein Minimum zu beschränken. Es gilt weiterhin die Regelung, dass
  sich ein Haushalt nur mit einem weiteren treffen kann.
- Soweit das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung gefordert ist (Geschäfte, Öffentlicher Nah-
   verkehr) ist auf eine vollständige Bedeckung von Mund und Nase zu achten, so dass eine
   Ausbreitung von Tröpfchen vermindert wird. Darauf sollte auch in allen anderen Bereichen
   geachtet werden, z.B. durch Husten- und Niesetikette.
-  Für Einrichtungen mit Publikumsverkehr gilt es, Maßnahmen zu treffen, damit Besucherin-
   nen und Besucher beim Warten vor dem Eingang das Abstandsgebot einhalten können. Des
   Weiteren sollen sie Möglichkeiten zum Händewaschen oder Desinfizieren bereitstellen sowie
   regelmäßig Oberflächen reinigen, die häufig berührt werden. Zudem sind Innenräume regel-
   mäßig zu lüften. Besucher sind durch Aushänge auf Hygienestandards hinzuweisen. Die
   Begrenzung der Besucherzahl und Regelung von Besucherströmen (z.B. durch „Einbahn-
   straßen“ oder die Erhebung von Kontaktdaten unter Wahrung der Datenschutzgrundsätze
   können in besonderen Fällen hinzukommen.

Im Speziellen enthält die ab morgen geltende Verordnung folgende Regelungen:

Veranstaltungen mit Sitzungscharakter werden unter Hygieneauflagen entsprechend des allgemeinen Teils für bis zu 50 Teilnehmende wieder erlaubt.

Gaststätten: Hygienekonzepte nach den im allgemeinen Teil (z.B. Abstandswahrung) beschriebenen Grundsätzen sind zu erstellen, Kontaktdaten der Gäste zu erheben, um eine Rückverfolgung im Falle einer Infektion zu ermöglichen, Buffets sind nicht möglich. Übermäßiger Alkoholkonsum ist zu vermeiden. Um 22 Uhr ist zu schließen. Weitere detaillierte Regelungen finden Sie hier: www.schleswig-holstein.de/coronavirus-handreichung

Einzelhandel: Fortschreibung der bestehenden Regelungen: Die Kundenzahl wird rechnerisch auf eine Person je 10 Quadratmeter Verkaufsfläche beschränkt, ab 200 qm aufwärts sind gestaffelt Kontrollkräfte notwendig, Mund-Nasen-Bedeckungsplicht besteht weiter mit Aus-nahme für Personen, die das z.B. aus medizinischen Gründen nicht können.

Tierparks, Wildparks, Zoos und Betreiber von Spielplätzen: Fortschreibung der bestehenden Regelung: sie haben nach den Maßgaben des allgemeinen Teils ein Hygienekonzept zu erstellen. Freizeitparks bleiben geschlossen. 

Sport: Grundsätzlich gilt: Abstandsgebot und Hygienemaßnahmen sind einzuhalten, sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen/ Sammelumkleiden sind zu schließen. Erlaubt ist unter den entsprechenden Voraussetzungen auch wieder Sport im Innenbereich wie z.B. in Fitnessstudios. Schwimmbäder bleiben geschlossen.

Außerschulische Bildungseinrichtungen: Nachdem bereits Museen, Bibliotheken und Musikschulen ihre Türen öffnen durften, können nun ab Montag auch Volkshochschulen und außerschulische Bildungsstätten ihr Programm beginnen. Kinos können wieder maximal 50 Besucherinnen und Besucher pro Kinosaal empfangen, wenn sie ihre Hygienekonzepte entsprechend des allgemeinen Teils erstellen und umsetzen. 

Religionsgemeinschaften/Kirchen: Bei dortigen rituellen Veranstaltungen (wie z.B. Gottesdienste) ist das Abstandsgebot durch geeignete Maßnahmen sicher zu stellen. Diese Regelung ersetzt die bisherige Quadratmeterregelung. 

Beherbergungsbetriebe: Hygienekonzepte nach Maßgabe des allgemeinen Teils sind zu erstellen, Kontaktdaten zu erheben.

Öffentlicher Nahverkehr einschließlich Taxen oder vergleichbarer Transportangebote: dort haben Kunden eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (inkl. Ausnahme für Personen, die das z.B. aus medizinischen Gründen nicht können)

Die Regelungen der aktuellen Allgemeinverfügung und der Landesverordnung sind vorerst bis zum 07. Juni 2020 befristet.

Ebenfalls neu geregelt hat das Land die Verordnung über Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende aus dem Ausland. Danach ist nunmehr keine Quarantäne für Rückkehrer aus dem EU-Ausland, Island, der Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und dem Vereinigten Königreich mehr erforderlich. Allerdings gilt dies nur, solange die Infektionszahlen in den jeweiligen Ländern gering bleiben.

Landrat Torsten Wendt teilt mit, dass mit Ablauf des heutigen Tages voraussichtlich bei mindestens 9, der im Kreis Steinburg wohnenden Angestellten aus der Fleischindustrie, die Quarantäneanordnung aufgehoben werden kann.

Voraussetzung dafür ist, dass die Personen am 30. April positiv und am 4. Mai negativ getestet wurden. Weiterhin müssen sie 48 Stunden vor der Aufhebung symptomfrei sein.

Die Symptomfreiheit wird durch sogenannte Entlassungsuntersuchungen durch Ärzte festgestellt und bestätigt. Erst nach dieser Untersuchung wird die Quarantäne aufgehoben.

Die Aufhebung wird in einem personenbezogenen Bescheid festgelegt, welcher den Betroffenen unter anderem als Nachweis dient.
Da die Quarantäne nicht für alle Personen gleichzeitig aufgehoben wird, kontrolliert der Wachdienst das Betreten und Verlassen des Geländes.
Durch diese Kontrolle am Eingangsbereich des Kasernengeländes wird sichergestellt, dass nur Personen das Gelände verlassen, bei denen die Quarantäne aufgehoben ist.
Landrat Wendt betont in diesem Zusammenhang nochmal das kooperative Mitwirken aller Beteiligten.

Mit weiteren Quarantäneaufhebungen ist in nächster Zeit zu rechnen.
Diese sind immer vom Ablauf der 14-tägigen Quarantänefrist und Nachweis der Symptomfreiheit im Rahmen der ärztlichen Entlassungsuntersuchung abhängig.

Die genaue Zahl der Quarantäneaufhebungen kann erst morgen bekannt gegeben werden.

Insgesamt gibt es im Kreis Steinburg aktuell 171 positiv bestätigte COVID-19-Fälle. Von diesen 171 Fällen sind 78 wieder genesen und leider 3 Personen verstorben.
Zur Zeit sind 141 begründete Verdachtsfälle (inkl. der Hausarztmeldungen) in Bearbeitung. 1007 Personen sind wieder aus der Quarantäne entlassen.

Die Zahl der positiv bestätigten COVID-19-Fälle der im Kreis Steinburg wohnenden Angestellten aus der Fleischindustrie liegt bei 81.

Beim Kreis Steinburg ist in den letzten Tagen ein Schreiben eines von Fa. VION beauftragten Rechtsanwaltes eingegangen, das auf den Einsatz bisher negativ getesteter aber gleichwohl quarantänisierte WerkvertragsarbeiterInnen ausgerichtet ist. Im Schreiben wird dem Kreis unter kurzer Fristsetzung mit einer Klage gedroht.

Der Antrag hat beim Landrat Torsten Wendt Erstaunen ausgelöst.
Die medizinische Bewertung der Lebens- und Wohnverhältnisse der im Kreis Steinburg quarantänisierten WerkvertragsarbeiterInnen zeigt, dass es sich bei dieser Personengruppe um eine epidemiologische Einheit handelt, bei der zahlreiche Möglichkeiten der gegenseitigen Ansteckung gegeben sind. Nicht ohne Grund steht die gesamt Personengruppe unter Quarantäne, sagt Torsten Wendt.
Das Herauslösen der negativ getesteten Beschäftigten ist epidemiologisch gesehen sinnlos, da auch bislang nicht infizierte Personen sich jederzeit anstecken können. Zudem wäre zu erwarten, dass der Transport erneut in einem Bus durchgeführt wird und dort Sicherheitsabstände nicht eingehalten werden können.
Es würde also ein nicht unbeträchtliches Risiko bestehen, wenn für diesen in Rede stehenden Personenkreis die Quarantäneregelungen gelockert würden.

Eine solche Lockerung wäre nur dann gerechtfertigt bzw. denkbar, wenn hohe Allgemeininteressen den weiteren Betrieb unbedingt erforderlich machen.
Natürlich zählen Schlacht- und Zerlegebetriebe als Teil der Ernährungswirtschaft zu den systemrelevanten Betrieben.
Quarantäne ersetzende Maßnahmen sind jedoch nur vorgesehen, wenn der Nicht-Einsatz von Fachkräften zu einem Notstand führen würde, also z.B. bei Pflegeheimen oder Krankenhäusern.
Beim Ausfall einzelner Schlacht- und Zerlegebetriebe kommt es zu keinem Ernährungsnotstand der Bevölkerung.
Dieser Fall ist ja auch nicht in den Sonderbetriebsferien des Schlachtbetriebes eingetreten, erläutert Landrat Torsten Wendt. Auch haben sich die Rindfleischpreise nicht erhöht.

Bisher hat VION stets betont, dass man für die WerkvertragsarbeiterInnen nicht der Arbeitgeber und damit für die Beschäftigten in ihrer Wohnsituation nicht verantwortlich sei, sondern ein beauftragtes Subunternehmen (DZS). Nunmehr scheint man sich doch überraschend in einer direkten Verantwortung zu sehen.

Zudem ist es erstaunlich, dass man in dieser scharfen Form dem Kreis gegenüber seine Unverantwortlichkeit gegenüber den Sicherheitsinteressen der Mitarbeiter im Schlachtbetrieb, dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung in Kellinghusen und dem nationalen Infektionsgeschehen gegenüber zum Ausdruck bringt. Viele Gewerbebetriebe im Kreisgebiet haben in den vergangenen Wochen schmerzliche Eingriffe zum Wohl des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung hingenommen. Offenbar darf man das von VION nicht erwarten.

Landrat Torsten Wendt weist darauf hin, dass der Kreis Steinburg in seinen Quarantäneentscheidungen zusätzlich durch das zuständige Ministerium unterstützt und bestätigt wird, so dass es auch keinen Grund gibt, von der eingeschlagenen, für alle Beteiligten sicheren Linie abzurücken.

Das Land hat gestern bekanntgegeben, dass die vollständige Belegschaft großer Schlachtbetriebe in Schleswig-Holstein unverzüglich auf SARS-CoV-2 getestet werden soll, soweit dies nicht bereits erfolgt ist.

Im Kreis Steinburg wären von dieser Untersuchung die Beschäftigten eines großen Schlachtbetriebes betroffen.Die gesamte Belegschaft dieses Betriebes wurde jedoch bereits im Laufe der Woche mit negativem Ergebnis getestet.

Die gestiegene Anzahl von Infektionen im Kreisgebiet und damit die Überschreitung des von Bund und Ländern festgelegten Werts für Neuinfektionen sind auf ein lokal  begrenztes Ausbruchsgeschehen im Zusammenhang mit einem Schlachthof zurückzuführen.
 
Wie auch von der Ministerpräsidentenkonferenz vorgesehen, hat das Kreisgesundheitsamt daher vor Ort entsprechende Maßnahmen eingeleitet und wird diese weiter verfolgen. Der MPK-Beschluss sieht ausdrücklich vor, dass - wenn es sich wie beim Kreis Steinburg - um ein lokalisiertes und eingrenzbares Infektionsgeschehen handelt, die zu treffenden Maßnahmen und Beschränkungen sich nur auf diese Einrichtung beziehen.

Dazu gehört insbesondere die Kontaktnachverfolgung und die Anordnung von strengen Quarantänemaßnahmen. Es gilt, das Geschehen mit höchster Wachsamkeit zu verfolgen und die entsprechenden Maßnahmen konsequent umzusetzen. Beides wird vom Kreisgesundheitsamt durchgeführt. Das Prozedere der regionalen Bekämpfung ist geübte Praxis nach dem Infektionsschutzgesetz auch unabhängig von dem Coronavirus und wird auch bei anderen Ausbrüchen angewendet. Die bewährte Praxis der Maßnahmen vor Ort bei eingrenzbaren Geschehen haben Bund und Länder mit dem Beschluss in dieser Woche unterstrichen.

   Ältere Meldungen finden Sie im Archiv.

 

Allgemeine Informationen und Verhaltensregeln zum Coronavirus finden Sie hier.

Datenschutzhinweise für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) und COVID19-Erkrankungen finden Sie hier.

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