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Gleichstellungsbeauftragte

Auf dieser Seite möchte ich über meine Arbeit informieren und zeigen, dass es in der Gleichstellung um eine gerechte Gesellschaft und Chancengleichheit für alle geht.
Vielleicht schaffe ich das, wofür Carolin Kebekus so wunderbar schamlos und
entgegen der political correctness plädiert:
„Es müsste einen neuen sexy Feminismus geben.“


Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Dr.In Natalie Nobitz


Telefon.: 04821 / 69 373
E-Mail: nobitz[at]steinburg.de 

 

 

- am Internationalen Frauentag organisiert die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Itzehoe traditionell ein Frauenfrühstück
- Kreisweit gibt es weitere Aktionen, die hier bekanntgegeben werden

- Gleiches Geld für gleiche Arbeit ist und bleibt ein dominierendes Thema in der Gleichstellungsarbeit. Frauen verdienen immer noch 21% weniger als Männer und auch die bereinigte, also die so hingerechnete Zahl, dass Faktoren wie Teilzeitarbeit und unterschiedliche Berufswahl nicht ins Gewicht fallen, liegt immer noch bei 6%. Wenn ich also Maschinenbauingenieurin bin und ein Studium genauso gut abgeschlossen habe wie mein Kollege, kann es sein, dass er dennoch mehr verdient. Häufig weiß ich noch nicht einmal, dass ich weniger verdiene, denn trotz Entgelttransparenzgesetz sind die Auskünfte über die Bezahlung in Unternehmen häufig dürftig.
- Am Equal Pay Day machen die Gleichstellungsbeauftragte sowie unterschiedliche Beratungsstellen auf diesen Zustand aufmerksam
- 2020 wird es um das Thema Altersarmut gehen, Näheres demnächst hier

Fun fact: Wenn ich Maschinenbauingenieurin in die Suchmaschine eingebe, wird mir diese Suche in „Maschinenbauingenieur“ „verbessert“.

Seit 2005 wird jährlich am 17 Mai der Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie gefeiert. Entsprechende Veranstaltungsangebote sind in Planung.

Der Jahresbericht 2018 von der Fachstelle Gewalt und Frauenberatung Itzehoe zeigt deutlich, dass Frauen und Mädchen weiterhin sexueller und oder körperlicher sowie psychische Gewalt ausgesetzt sind. 2018 gab es einen Anstieg von 23% in den Beratungen im Vergleich zum Vorjahr. Die Orange Week macht auf diesen Zustand aufmerksam indem bundesweit bedeutende Gebäude in Orange angeleuchtet werden und die „Terre de Femme“ Fahne gehisst wird. In Schleswig-Holstein gibt es außerdem die „Brötchentüten-Aktion“ bei der die Gleichstellungsbeauftragten Brötchentüten mit der Nummer des Hilfetelefons an öffentlichen Plätzen verteilen. Außerdem werden Filme oder Theaterstücke gezeigt, Gottesdienste gehalten und Öffentlichkeitsarbeit betrieben. Alle Informationen für die Orange Week 2019 gibt es zeitnah hier.

Die Berufsmesse „Leinen Los“ wird am 05.05.2020 in Itzehoe stattfinden. Näheres bald hier.

in Planung

Artikel 3 des Grundgesetzes (GG) der Bundesrepublik
Deutschland verankert die Gleichstellung der Geschlechter:
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) der Bundesrepublik Deutschland konkretisiert in § 1:
Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

Als eines der ersten Bundesländer bekam Schleswig Holstein 1994 das erste Landesgleichstellungsgesetz. Es trägt bis heute den klangvollen Namen Gesetz zur Gleichstellung der Frauen im öffentlichen Dienst (GstG) und regelt die gesetzlichen Grundlagen, Aufgaben und Pflichten der Gleichstellungsbeauftragten. Außerdem regelt es Vorgaben für umzusetzende Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung aller Geschlechter.

Für den Kreis Steinburg regeln die Hauptsatzung und der Frauenförderplan Näheres zur Gleichstellungsarbeit.

- Ansprechperson für die Verwaltung bei allen Fragen zur Gleichstellung der Geschlechter
- Begleitung von Personalmaßnahmen von der Ausschreibung bis zu Einstellung
- Teilnahme und Mitwirkung bei:
o Dienstbesprechungen
o Arbeitskreisen
o allgemeinen Konzeptentwicklungen und Fortschreibungen
o Dokumentation und Fortschreibung des Frauenförderplans
- Initiierung und Umsetzung neuer Gleichstellungsstrategien und -projekte z.B. zur Verbesserung der Vereinbarkeit

- aktive Teilnahme an Ausschüssen insb. dem Ausschuss für Soziales, Familie, Gesundheit, Gleichstellung und Inklusion
- Anwesenheit bei Kreistagen
- Zusammenarbeit mit dem politischen Ehrenamt
- Entwicklung von Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils in der Politik und in Gremien

- für Mitarbeitende der Kreisverwaltung
- für Bürger*innen im Kreisgebiet
- für Unternehmen
- für alle, die Fragen zu gleichstellungsrelevanten Themen haben

- Zusammenarbeit mit den haupt- und ehrenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten im Kreisgebiet
- regelmäßige Vernetzungstreffen mit allen Institutionen, Beratungsstellen, Vereinen und Verbänden, die sich nach ihrem Selbstverständnis um die Belange von Frauen kümmern
- ständige Erweiterung bestehender Netzwerke
- regelmäßige Teilnahme an den Vollversammlungen der Landesarbeitsgemeinschaft der hauptamtlichen kommunalen Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten in Schleswig-Holstein (LAG) und der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbeauftragter

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