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Viele Orte, viele Stimmen und ein gemeinsames Zeichen für Vielfalt

Auftaktveranstaltung in Kellinghusen © Kreis Steinburg

Aktion auf dem Wochenmarkt in Wilster © Kreis Steinburg

Gemeinsamer Workshop in Glückstadt bei der Veranstaltung "Gemeinsam hier - von überall her: Glückstadt für ALLE" © Kreis Steinburg

Internationales Buffet in Glückstadt. © Kreis Steinburg

Gemeinsam mit dem Migrationsbeirat der Stadt Itzehoe auf dem Abendmarkt zum Abschluss der Aktionen der Interkulturellen Woche in Steinburg. © Kreis Steinburg

12.10.2026: Interkulturelle Woche 2026: Die Koordinierungsstelle Integration bringt Menschen im Kreis Steinburg miteinander ins Gespräch.

Ein Baum, der durch den Kreis Steinburg reist und an jedem Ort ein bisschen voller wird: Mit dem „Baum der Vielfalt“ hat Susann Chaberny (Koordinierungsstelle Integration) im Rahmen der Interkulturellen Woche 2026 Menschen an verschiedenen Orten eingeladen, ihre Gedanken zur Vielfalt in unserer Gesellschaft sichtbar zu machen. Unter dem bundesweiten Motto „dafür!“ fanden an vier Standorten insgesamt fünf Aktionen statt.

 

Ein Baum, der Geschichten sammelt

Was bedeutet Vielfalt für mich? Was macht ein gutes Miteinander aus? Und wofür möchte ich mich einsetzen?

Mit diesen und ähnlichen Fragen kam der „Baum der Vielfalt“ bei den verschiedenen Aktionen mit den Menschen ins Gespräch. Die Idee: An jedem Standort konnten Bürgerinnen und Bürger ihre Gedanken auf Blättern festhalten und den Baum damit Stück für Stück wachsen lassen. Dabei wechselte nicht nur der Standort, sondern auch die Farbe der Blätter: Rot und Orange in Kellinghusen, Grün in Glückstadt, Gelb in Wilster und Blau in Itzehoe. So entstand an jedem Ort ein eigener Teil des gemeinsamen Zeichens für Vielfalt.

 

Auftaktveranstaltung „Herbstmond“ in Kellinghusen

Bereits am 25. September machte der Baum erstmals Station beim „Herbstmond“ in Kellinghusen. Die vom Mehrgenerationenhaus und dem Cafe Bi uns to Huus organisierte Veranstaltung bot mit einem internationalen Buffet und ukrainischer Folklore Raum für Begegnungen und Austausch.

 

Von Wochenmärkten bis zum Abendmarkt

Während der Interkulturellen Woche wanderte der Baum anschließend weiter durch den Kreis. In Glückstadt konnten Menschen am 29. September auf dem Wochenmarkt ihre Gedanken beitragen. Die Aktion entstand in Kooperation mit der Stadt Glückstadt, vertreten durch Antje Hachenberg, und dem Projekt „Inklusiv ins Glück“.

Am darauffolgenden Tag stand der Baum auf dem Wochenmarkt in Wilster. Gemeinsam mit dem Caritas-Migrationsdienst Wilster, vertreten durch Maryam Partovi, und der ehrenamtlichen Flüchtlingsbeauftragten des Amtes Wilstermarsch, Alona Weiß, wurde dort das Gespräch mit Passantinnen und Passanten gesucht. Die Reaktionen zeigten: Vielfalt ist kein abstrakter Begriff, sondern etwas, das Menschen ganz unterschiedlich erleben und mit eigenen Gedanken, Erfahrungen und Hoffnungen verbinden.

Den Abschluss der Standaktionen bildete am 1. Oktober der Abendmarkt in Itzehoe. Dort war die Koordinierungsstelle Integration gemeinsam mit dem Migrationsbeirat der Stadt Itzehoe (Gayane Yengibaryan und Halyna Shataliuk) vor Ort. Trotz des Wetters, konnte auch hier der Baum um weitere Gedanken ergänzt werden.

 

„Glückstadt für ALLE“: Aus dem Baum wird ein Gesprächsanlass

Besonders deutlich wurde der verbindende Gedanke der Aktion bei der Veranstaltung „Gemeinsam hier – von überall her: Glückstadt für ALLE“ am 30. September. Die von der Stadt Glückstadt und dem Projekt „Inklusiv ins Glück“ organisierte Veranstaltung bot Raum für einen gemeinsamen Austausch. Auch hier war der „Baum der Vielfalt“ dabei – diesmal nicht nur als Mitmachaktion, sondern als Aufhänger für einen gemeinsamen Workshop.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten Perspektiven aus und erarbeiteten gemeinsam Ergebnisse zu der Frage, wie ein gutes und vielfältiges Zusammenleben vor Ort gestaltet werden kann. Zum Abschluss kam auch Bürgermeister Rolf Apfeld in die Runde. Die Teilnehmenden stellten ihm die erarbeiteten Ergebnisse vor und brachten damit ihre Perspektiven direkt in den Austausch mit der Stadt ein. Ein kleines internationales Buffet bildete den Abschluss des gemeinsamen Abends.

„Zusammenhalt entsteht nicht von selbst. Er wächst, wenn wir einander zuhören, Unterschiede respektieren und gemeinsam Verantwortung übernehmen“, sagt Landrat Claudius Teske.

 

Vielfalt lebt vom Mitmachen

Genau darin liegt bundesweit und auch für die Koordinierungsstelle Integration (des Kreises Steinburg) die Bedeutung der Interkulturellen Woche: Sie soll Gelegenheiten zur Begegnung schaffen, bei denen unterschiedliche Menschen miteinander ins Gespräch kommen, einander zuhören und eigene Ideen einbringen können.

 

 

 

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