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Ein voller Erfolg: Gemeinsamer Neujahrsempfang des Kreises Steinburg und der Stadt Itzehoe

Kreispräsident Peter Labendowicz bei der Eröffnung des Neujahrsempfangs. © Sarah Uhl

Der Kreis Steinburg und die Stadt Itzehoe luden gemeinschaftlich zum Neujahrsempfang ein. © Sarah Uh

Landrat Claudius Teske und Bürgermeister Ralf Hoppe richteten ihr Wort gemeinsam an die Gäste. © Sarah Uhl

Das Orchester des Sophie-Scholl-Gymnasiums begleitete den Neujahrsempfang mit klangvoller Musik. © Sarah Uhl

02.02.2026: Am Samstag, den 24. Januar 2026 hatten der Kreis Steinburg und die Stadt Itzehoe erneut zum gemeinsamen Neujahrsempfang im Pädagogischen Zentrum des Schulzentrums am Lehmwohld eingeladen. Etwa 200 Gäste kamen zusammen, um in angenehmer Atmosphäre gemeinsam den Auftakt in das neue Jahr zu erleben. In der Ansprache des Kreispräsidenten Peter Labendowicz wurde bereits zu Beginn deutlich, was uns alle auch in diesem Jahr verbindet: Dankbarkeit. „Ich bin dankbar, dass so viele Menschen den Weg hierher gefunden habe, um das neue Jahr zu begrüßen“, so Labendowicz. Zwischen Zuversicht und Realitätssinn spannte sich der thematische Bogen seiner Worte. Er zeichnete das Bild des Jahres, das viele Menschen wie eine „Achterbahnfahrt“ erlebt haben – mit aufeinanderfolgenden Herausforderungen und wenig Zeit zum Durchatmen. Trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen und spürbarer Belastungen seien zahlreiche wichtige Vorhaben angestoßen und umgesetzt worden. Gleichzeitig unterstrich er die Stärke des Kreises, der in Wirtschaft, Bildung, Sozialem, Gesundheit und Kultur weiterhin solide aufgestellt sei. Einen besonderen Schwerpunkt legte er auf das Ehrenamt: Mit großem Engagement und hoher Verlässlichkeit präge es das gesellschaftliche Miteinander – allen voran die Kräfte der Blaulichtfamilie. Teil der Blaulichtfamilie war auch Jelle Govers, der Anfang des Jahres auf dem Weg zum Einsatzort selbst sein Leben lassen musste. Eine Schweigeminute zu seinen Ehren schenkte Raum für stilles Innehalten und machte die Betroffenheit über seinen Verlust spürbar. Abschließend lenkte Kreispräsident Labendowicz den Blick auf die Aktion „Respekt für Retter – von 110 bis 112“, die in diesem Jahr für die Monate Oktober bis Dezember geplant ist und den Einsatz und die Wertschätzung der gesamten Blaulichtfamilie in den Fokus rücken soll.

 

Gemeinsam die Chancen der Region nutzen
Mit klaren Worten richtete Landrat Claudius Teske den Blick auf die zunehmend angespannte politische und gesellschaftliche Lage. Klagen allein helfe jedoch nicht weiter, betonte er – gefragt seien vielmehr Entschlossenheit, Mut und die Bereitschaft zur Veränderung. Es gelte, Verantwortung für die Menschen zu übernehmen, Zuversicht zu vermitteln und positive Entwicklungen aktiv zu gestalten. Und vor allem – Chancen der Region zu erkennen und diese zu nutzen wie unter anderem der Ausbau der erneuerbaren Energien, der mit Hochdruck beschleunigte Stromtrassenbau oder der Anschluss an das bundesweite Wasserstoffkernnetz. Bereits geschaffen wurden Rahmenbedingungen, die eine nachhaltige Wertschöpfung in der Region fördern, unter anderem durch das Gewerbeflächen Monitoring in Zusammenarbeit mit der Regionalkooperation Westküste. Eine hohe Nachfrage nach Gewerbeflächen biete neue Entwicklungsperspektiven, die es gemeinsam in der bereits vertrauensvollen Zusammenarbeit durch Kreis und Kommunen zu nutzen gilt. Ein weiteres zukunftsweisendes Projekt sei der Masterstudiengang Battery Technology, der in Zusammenarbeit mit der Stadt Itzehoe, der HAW Kiel und dem IZET im September starten wird. Bürgermeister Ralf Hoppe betonte in der gemeinsamen Ansprache mit Landrat Claudius Teske das freundliche und konstruktive Miteinander in der Region. Immer wieder beeindrucke ihn, was gemeinsam umgesetzt werde – von der Zukunftskonferenz von Steinburg Plus über die Wackener Teichgespräche, bis zu Initiativen wie dem Orange Day. Dieses starke Fundament erleichtere die Weiterentwicklung der Region und stärke die Strahlkraft. „Wir gehen überwiegend freundlich miteinander um, diskutieren politisch kultiviert und können vor allen Dingen auf zahlreiche Akteure, Partnerschaften und Netzwerke aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung setzen.“, so Hoppe.

 

Klangvoller Start in Richtung Zukunft
Zum Ende der Veranstaltung richtet sich der Bürgervorsteher Dr. Markus Müller an die Gäste und richtete vor allem seinen Dank an das Orchester des Sophie-Scholl-Gymnasiums, dessen Klänge für eine tolle Atmosphäre sorgte. Mit frischem Elan und gemeinsamem Einsatz startet die Region in ein Jahr voller Möglichkeiten. Zusammenhalt, Engagement und Tatkraft bilden die Grundlage, um Chancen zu nutzen, Ideen umzusetzen und die Region nachhaltig weiterzuentwickeln. So kann die Region weiterwachsen und noch lebenswerter sowie zukunftsfähiger werden.

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