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Radikale Grafik. Kristin Grothe

COVID-19: Wir weisen darauf hin, dass öffentliche Veranstaltungen auf dem Gebiet des Kreises Steinburg derzeit abgesagt sein können. Bitte informieren Sie sich zusätzlich auf der Seite des jeweiligen Veranstalters.

Wann?
Dienstag, 14.06.2022
Uhrzeit:
14:00 Uhr - 17:00 Uhr
Wo genau?
Wenzel-Hablik-Museum, Reichenstraße 21 ,Itzehoe
Kosten
ab 2,50 EUR - 5,00 EUR,(Öffnungszeiten Museum und Museumscafe Dienstag-Samstag 14-17 Uhr Sonn- und Feiertag 11-17 Uhr Montag geschlossen Eintrittspreise: Erwachsene € 5,00 Ermäßigt € 2,50 Schulklassen und Kinder bis 14 Jahre frei )
Kategorie:
Ausstellungen
Kristin Grothe, Ohne Titel, 2012
Quelle : Foto Kristin Grothe. VG Bild Kunst Bonn 2022

Langbeschreibung

Kristin Grothe (*1972) erschafft grafische Werke, die zumeist Orte und Räume zeigen, die auf uns unwirklich und seltsam vertraut zugleich wirken. Mit Architektur und Landschaft setzt sich die Künstlerin ebenso auseinander, wie mit dem Verhältnis zwischen Natur und Mensch und nutzt dabei die traditionsreiche Technik der Druckgrafik auf ganz eigene Art. Die Architektur begreift sie als Hinterlassenschaft der Menschen - Orte, die sich die Natur zurückerobert.

 

Das Wenzel-Hablik-Museum widmet der in Neumünster lebenden Künstlerin nun eine eigene Ausstellung und zeigt eine Auswahl an Werken der letzten 20 Jahre.

 

Während der Ausbildungs- und Stipendienzeit spezialisiert Grothe sich auf dem Gebiet der Radiertechnik und hat seitdem die Bearbeitung der Radierplatte als auch den Druckvorgang selbst in der Hand. Ihr meisterhafter Umgang mit der Technik, lässt sie die Grenzen dieses Mediums immer wieder neu ausloten. Dabei ist die Radierung der erste Schritt, von dem aus die Arbeit weiterentwickelt wird. Es folgt ein aufwendiger, radikaler Prozess der Überarbeitung. Mehrfach übereinander gedruckt, schleift und radiert sie Partien wieder weg. Sie schneidet und kratzt in den Bildträger, schält ganze Lagen des bedruckten Büttenpapiers wieder ab.

 

Auf diese Weise entwirft Grothe visionäre Räume, die sich der eindeutigen Zuordnung und Gegenständlichkeit realer Orte entziehen. In diesen fiktiven Raumvisionen überlagern sich verschiedene Zeitschichten - Vergangenheit als auch Gegenwart werden im Raum erfahrbar und verweisen auf Zukünftiges.

 

Für ihr Werk wurde Kristin Grothe mit einer Reihe von Kunstpreisen ausgezeichnet, u.a. 2007 mit dem Kunstpreis der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft, und erst kürzlich mit dem Felix-Hollenberg-Preis für Druckgrafik in Albstadt. Die aktuelle Ausstellung stellt ihr Werk erstmals in Itzehoe vor.

Quelle

Wenzel-Hablik-Museum
Reichenstraße 21
25524 Itzehoe
Web: wenzel-hablik.de

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Die Verantwortung für die sachliche Richtigkeit der Angaben liegt bei den Veranstaltern.
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