Straßen- und Brückenbaumaßnahmen
Straßenbau
Die Abteilung Straßen- und Brückenbau plant in diesem Jahr folgende Straßenbaumaßnahmen:
Die Baumaßnahme an der Kreisstraße K1 (Kellinghusen K65 - Quarnstedt L295) im innerörtlichen Bereich muss im vorderen Abschnitt aufgrund von erheblichen Unebenheiten nochmals überarbeitet werden. Dies soll bis zum Sommer abgeschlossen sein, allerdings laufen hier gerade noch Leitungsarbeiten im Radweg, verbunden mit einer halbseitigen Sperrung der K1, die vorher abgeschlossen sein müssen.
Der Kreis plant die Sanierung der stark beschädigten Kreisstraße K9. Im letzten Jahr wurden hier provisorische Verschlüsse von zahlreichen Schlaglöchern vorgenommen. Nun soll die Straße im Bereich K44/K10 bis Ortstafel Herfahrt umfangreich saniert werden. An der K9 auf einer Länge von 4.850,00 m zwischen K44/K10-Neuenbrook West und Ortstafel Herfahrt sind insbesondere durch die Belastung aus Baustellenverkehr der LNG in den vorigen Jahren erhebliche Straßenschäden entstanden. Die Verkehrssicherheit ist in diesem Bereich gefährdet, so dass in diesen Abschnitten gemäß Sanierungskonzeption eine größere Erhaltungsmaßnahme (Abfräsen/Entfernen der oberen beschädigten Asphaltschichten, und der Einbau einer 4,0 cm Asphaltdeckschichten) durchzuführen ist. Tiefergehende Schadstellensanierung ist geringfügig zu erwarten. Gemäß der o.g. Konzeption werden in zwei Bereichen der Längen 100,0 bis 150,0 m Asphaltdeckschichten im Hocheinbau hergestellt.
Die Sanierung der Kreisstraße K11 zwischen K26 in Bahrenfleth und Constanzehof ist nach Abschluss der Brückenbaumaßnahme Klosterwettern geplant. Auf einer Länge von ca. 1.400 m zwischen Abzweig K26/K11 und dem Pferdehof sind durch landwirtschaftlichen Straßenverkehr und Witterungsbedingungen erhebliche Schäden entstanden. Die Verkehrssicherheit ist in diesem Bereich gefährdet, so dass in diesem Abschnitt eine Erneuerung der Asphaltdeck- und Tragschichten bis eine Tiefe von 8,0 cm vorgesehen ist. Nach Abfräsen/Entfernen der beschädigten Asphaltschichten wird eine kombinierte Asphalttragdeckschicht AC 0/16 der Stärke 10,0 cm auf vorhandene Restbefestigung eingebaut.
Es ist geplant, den Radweg der Kreisstraße K8 abschnittsweise zu sanieren bzw. auszubauen. Außerorts der Gemeinde Borsfleth ab Ortstafel bzw. Containerstellplatz entlang des Schutzdeiches auf eine Länge von ca. 455 m befindet sich der Radweg in asphaltierter Befestigung mit einer Breite im Mittel vom ca. 2,30 m. Dieser soll hier auf 2,5 m verbreitert werden. Aufgrund erheblicher Abbrüche an Bordsteinen zur Straße und Entwässerungsrinnen (an der Seite des Schutzdeiches), die den motorisierten Verkehr auf der Straße sowie den Radverkehr gefährden, kann die Behebung der Schäden in wirtschaftlicher Weise nur durch einen gesamten Ausbau der Radwegfahrbahn erfolgen. Auch anderweitige Schäden, wie Risse und Unebenheiten, sind in diesem Radwegabschnitt ersichtlich. Die Radwegentwässerung (samt Einläufen und Leitungen) sowie Bordsteinerneuerung auf dem gesamten Abschnitt sind ebenfalls Bestandteil dieser Maßnahme. In einem weiteren Abschnitt des Radweges an der K8 auf eine Länge von ca. 230 m befinden sich Schäden auf der Radwegfahrbahn, wie Versackungen, Abbrüche und Unebenheiten. Eine Verbreitung der Fahrbahn in diesem Abschnitt auf 2,50 m ist im Rahmen der Sanierung u.U. ebenfalls vorgesehen.
Ein Radwegabschnitt der Kreisstraße K62 innerhalb der Ortslage Huje soll in diesem Jahr saniert werden. Dieser Bereich verläuft von der Einmündung zur K36 in Richtung Oldendorf/Itzehoe bis Ortsausgang in Richtung Mehlbek-Neusiedlung/Kaaks (ca. 450 m). Die bestehende bituminöse Befestigung soll wegen zahlreicher Wurzelaufbrüche im Bereich des alten Baumbestands in Pflasterbefestigung, einschließlich Wiederherstellung der Frost- und Tragschichten, umgebaut werden. Die restlichen Bereiche sollen in bituminöser Befestigung hergestellt werden.
Für die Realisierung des Neubaus der Rettungswache und THW-Zentrale in Münsterdorf/Dägeling planen und begleiten wir derzeit den Bau der Zuwegung und die Verlegung des Regenwasserrückhaltebeckens. Diese Baumaßnahmen schaffen die Grundvoraussetzungen für den Bau eines modernen Katastrophenschutzzentrums. Die Baumaßnahme wurde voraussichtlich Mitte Mau 2025 gestartet. Das RRB ist fertiggestellt und die Zuwegungen bis zur Tragschicht hergestellt. Nach Fertigstellung der Gebäude werden diese abschließend mit einer Asphaltdeckschicht versehen. Da sich die Baustelle an keiner öffentlichen Straße befindet kommt es hier zu keinen Einschränkungen des Verkehrs.
Zahlreiche Kreisstraßen im gesamten Kreisgebiet werden auch in diesem Jahr einem umfangreichen sog. Eldeflickprogramms unterzogen, um die Lebensdauer der Straßen zu verlängern und Substanzverlust zu vermeiden. Dazu gehören auch DSK-Maßnahmen (Dünnschichtaufbringung in Kaltbauweise eine Oberflächenbehandlung) sowie Markierungsarbeiten. An einignen Banketten, wo die Verkehrssicherheit nur durch den Bankettausbau gewährleistet wird, werden Rasengittersteine eingebaut. Hier kommt es lediglich zu geringe Verkehrsbeeinträchtigungen, da mit Wanderbaustellen mit halbseitiger Sperrung gearbeitet wird.
Brückenbau
Der Kreis plant in diesem Jahr die Sanierung der Brücke an der Klosterwettern an unserer Kreisstraße K11 in der Krempermarsch bei Hodorf. Es soll hierbei eine Erneuerung des Überbaus auf der alten, bestehenden Gründung vorgenommen werden. Der Umbau dient der Verkehrssicherheit und verbessert die Verkehrsverhältnisse erheblich, insbesondere, da die alte Brücke aufgrund des Zustands bereits auf 30 to. gewichtsbeschränkt werden musste.
Der Bau soll im April beginnen und bis Juli abgeschlossen sein (Ausführungszeitraum ca. 12 Wochen).
