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Jagd- und Waffenbehörde

COVID-19

  • Wir bearbeiten alle Anliegen per E-Mail, Post, Telefon und Fax! Persönliche Vorsprachen finden nur in wenigen, begründeten Ausnahmefällen nach vorheriger Vereinbarung statt.
  • Erlaubnisurkunden (Waffenbesitzkarten, Europäisch. Feuerwaffenpass, Munitionserwerbsscheine, Jagdscheine, Sprengstoffrechtliche Erlaubnisse, etc.) senden Sie uns bitte nebst Antragsunterlagen oder Anzeigen per Post oder werfen sie in den Briefkasten der Kreisverwaltung. Nach der Bearbeitung erhalten Sie die Unterlagen mit einer Gebührenfestsetzung zum Überweisen förmlich zugestellt zurück. Bitte legen Sie kein Geld oder Briefmarken bei!
  • Bereiten Sie alle Unterlagen gut vor! Um Ihre Anliegen soweit es geht effizient und unkompliziert bearbeiten zu können, ist eine gute Vorbereitung der Anträge, notwendiger Nachweise und Angaben erforderlich. Gerade jetzt, wo wir nicht mehr direkt im persönlichen Gespräch Unklarheiten ausräumen oder Unterschriften einholen können, müssen alle Unterlagen für einen reibungslosen Ablauf perfekt vorbereitet sein.
  • Passende Formulare wie Antragsunterlagen und notwendige Anzeigen finden Sie unter https://www.steinburg.de/kreisverwaltung/informationen-der-fachaemter/ordnungsamt/download.html zur einfachen Abwicklung Ihrer Anliegen. Das Formular-Angebot der Waffenbehörde, der Jagdbehörde und der Sprengstoffbehörde wird in nächster Zeit noch weiter ausgebaut, um für alle häufigen Vorgänge Ihnen einfache Formulare anbieten zu können.
  • Die Abgabe von Legalwaffen und Munition zur Vernichtung ist nicht möglich. Sofern Fundwaffen auftauchen, kontaktieren Sie uns bitte unverzüglich per E-Mail, Telefon, Fax und Post. 

Jagdwesen

Zum Ausüben der Jagd ist das Ablegen der Jägerprüfung Voraussetzung. Nähere Auskünfte hierzu gibt die untere Jagdbehörde. Diese erteilt auch Jagdscheine und trifft Anordnungen rund um die Jagd.
Vorbereitungslehrgänge für die Ablegung der Jägerprüfung bietet die Kreisjägerschaft Steinburg an.

Ansprechpartner
E-MailTelefon
04821/699 311 (Fax)
Herr Hartnack, J.04821/69 337

Waffenwesen

Hier werden neben Anträgen über die Erteilung waffenrechtlicher Erlaubnisse, insbesondere für Jäger und Sportschützen, auch die sogenannten „kleinen Waffenscheine“ bearbeitet.

Ansprechpartner
E-MailTelefon
04821/699 311 (Fax)
Herr Steffen04821/69 296
Frau Kunzmann04821/69 550

Kleiner Waffenschein

Der Erwerb, der Besitz und das Führen von Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen, die mit dem Zulassungszeichen nach Anlage 1 Abbildung 2 (PTB-Zeichen im Kreis) zur 1. WaffV versehen sind, war bisher Personen gestattet, die das 18. Lebensjahr vollendet hatten.

Mit der Novellierung des Waffengesetzes zum 01.04.2003 ist das Führen (die Ausübung der tatsächlichen Gewalt über diese Gegenstände außerhalb des eigenen befriedeten Besitztums, der Wohnung oder der Geschäftsräume) dieser Waffen nunmehr von einer Erlaubnis abhängig gemacht worden. Diese Erlaubnis wird in Form des so genannten Kleinen Waffenscheins von der zuständigen Waffenbehörde erteilt.

Nach § 2 Abs. 2 des Waffengesetzes in Verbindung mit der Anlage 2 Abschnitt 2 Unterabschnitt 3 zum Waffengesetz ist für die Erteilung des Kleinen Waffenscheins kein Sachkunde-, Bedürfnis- und Haftpflichtversicherungsnachweis im Sinne von § 4 Abs. 1 Nr. 3 – 5 des Waffengesetzes notwendig. Von der zuständigen Behörde sind lediglich die waffenrechtliche Zuverlässigkeit und die persönliche Eignung zu prüfen. Der Kleine Waffenschein wird unbefristet ausgestellt.

Die Einführung des Kleinen Waffenscheines erfolgte auf Grund des Umstandes, dass Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen häufig zur Begehung von Straftaten, insbesondere von Raubüberfällen, mitgeführt wurden.

Hinweise

  • Das Schießen mit den genannten Waffen ist nur in Notwehrsituationen bzw. mit einer behördlichen Erlaubnis gestattet.
  • Für die Erteilung des Kleinen Waffenscheines werden Verwaltungsgebühren in Höhe von 60,00 € erhoben.
  • Das Führen der genannten Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen ohne den Kleinen Waffenschein ist eine Straftat nach § 52 Abs. 3 Nr. 2 a WaffG und kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe geahndet werden.
  • Der Kleine Waffenschein berechtigt nicht, Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen bei Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes und bei öffentlichen Veranstaltungen im Sinne von § 42 des Waffengesetzes zu führen.

Das Formular "Antrag auf Erteilung des Kleinen Waffenscheins“ können Sie »hier herunterladen.

Außerdem ist eine Beantragung auch über den "Einheitlichen Ansprechpartner des Landes Schleswig-Holstein" möglich. Unter folgendem Link gelangen zur Online-Beantragung: https://www.ea-sh.de/EA/DE/Suchen/TopTen/09_kleiner_waffenschein_10/09_kleiner_Waffenschein.html.

Waffenaufbewahrung

Die Aufbewahrung von Waffen und Munition ist neu geregelt und unaufgefordert nachzuweisen.

Verbotene Waffen

Verbotene Waffen sind in der Anlage 2 zum Waffengesetz Abschnitt 1 genannt.

Die anfallenden Verwaltungsgebühren im Bereich Jagd- und Waffenwesen können Sie ab einer Mindestgebühr von 20,00 Euro mit der EC-Karte bezahlen (PIN-Eingabe ist erforderlich).
Mit einer Kreditkarte oder einer EC-Karte einer ausländischen Bank kann nicht bezahlt werden.

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