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Kindertagesbetreuung, Frühkindliche Bildung und Prävention

Das Themenspektrum der Stabsstelle Kindertagesbetreuung, Frühkindliche Bildung und Prävention erstreckt sich von der Umsetzung der Kita-Reform (finanziell/strukturell wie pädagogisch/qualitativ) bis hin zu der Verzahnung familienbezogener Aspekte zur Etablierung einer nachhaltigen, bedarfsorientierten und niedrigschwelligen Infrastruktur für Eltern mit Kindern von 0-6 Jahren und sind der Amtsleitung organisatorisch als Stabsstelle zugeordnet.

Leitung der Stabsstelle:
Alexa Stammer-Bartholomä04821/69 386
Fax: 04821/699 386

Angelegenheiten Kindertageseinrichtungen

Heimaufsicht, Finanzierung, Bedarfsplanung

Ansprechpartner*innen
Herr Pietrzik04821/69 394
Frau Münster04821/69 382
Frau Witten04821/69 478

 

 

Kindertageseinrichtungen unterliegen einer besonderen Aufsicht. In Schleswig-Holstein haben die Landräte als untere Landesbehörden die Aufsicht über die Kindertageseinrichtungen, sofern keine eigenen Einrichtungen betrieben werden. Der Kreis Steinburg betreibt keine eigene Kindertageseinrichtung.
Der Träger oder die Trägerin einer Einrichtung benötigt für deren Betrieb eine Erlaubnis.

Grundlage der Erlaubniserteilung ist die Sicherung des Kinderwohls. Die Sicherung des Kindeswohls hängt mit den räumlichen, personellen, zeitlichen und der organisatorischen Mindestvoraussetzungen für den Betrieb von Kindertageseinrichtungen eng zusammen. Durch die Aufsicht über die Einrichtungen soll sichergestellt werden, möglichen Gefahren für die betreuten Kinder zu begegnen.

Außerdem:

  • Geschäftsführung Jugendhilfeausschuss
  • Anerkennung von Trägern der freien Jugendhilfe
  • Förderung Fachberatung, Qualitätsentwicklung und Fachkraft-Kind-Schlüssel
  • Förderung von Investitionsmaßnahmen
  • Kindertagesstättenaufsicht
  • Vorschulische Sprachbildung
  • Betriebskostenförderung für Kindertageseinrichtungen
  • Betriebskostenförderung U3
  • Bestandserhebung

 

 

Downloads

Förderung von Kindertageseinrichtungen

Bedarfsplan für Kindertageseinrichtungen und Tagespflege

Gemäß § 7 des Kindertagesstättengesetzes besteht für den Kreis Steinburg die Verpflichtung, einmal in jeder Wahlperiode in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und sonstigen Trägern von Kindertageseinrichtungen den Bedarfsplan fortzuschreiben. Gemeinden, Ämter und Städte sowie Träger von Kindertageseinrichtungen erhalten den Bedarfsplan jeweils nach der Beschlussfassung durch den Jugendhilfeausschuss.

In dem Bedarfsplan sind sämtliche Kindertageseinrichtungen und Tagespflegestellen im Kreisgebiet sowie eine Darstellung des rechnerischen Bedarfs an Plätzen aufgeführt.

Bestandserhebung in Kindertageseinrichtungen

Der Kreis Steinburg hat die jährliche Verpflichtung, den Bestand an Kindertageseinrichtungen und den dort angebotenen Plätzen zu erheben.

Investitionskostenförderung für Kitas aus Kreismitteln

Investitionskostenförderung Landes- und Bundesinvestitionsprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung"

 

Im Amt für Jugend, Familie und Sport des Kreises Steinburg erhalten Eltern auch Auskunft zu Fragen rund um die Kindertagesbetreuung.

Fachberatung

Ansprechpartnerin
Frau Olandt04821/69 287

Kindertagespflege

Ansprechpartner*innen

Fachberatung
Frau Gunia-Drefke04821/69 244
Frau Reimers-Tiedemann04821/69 492
Finanzierung
Frau Nörregaard04821/69 385

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter: Kindertagesbetreuung/Kindertagespflege.

Es erfolgt grundsätzlich eine Fehlermeldung nach Abgleich mit dem Melderegister, wenn das Kind nicht zugeordnet werden kann.

Mithilfe der Kita-Datenbank sollen zukünftig auch Statistikabfragen bedient werden können. Gleichzeitig sollen Module für die Bedarfsplanung in das System eingepflegt werden, wodurch eine Vielzahl an Einzelabfragen eingespart werden kann.

Die Anmeldung sollte schnellstmöglich erfolgen, da verpflichtend für alle Kindertageseinrichtungen. Zudem wird voraussichtlich im Mai die Test-Version der Kita-Datenbank auf die Real-Version umgestellt.

 Nein, derzeit nicht vom Kreis Steinburg vorgesehen.

Die Tagespflegepersonen können auf Wunsch in das Elternportal aufgenommen werden und Daten zu ihren Betreuungsangeboten hinterlegen. Einen eigenen Zugang erhalten die Tagespflegepersonen jedoch nicht. Für die Abrechnung der Landes- und Gemeindeanteile müssen die Tagespflegepersonen in den Verwaltungsbereich aufgenommen werden, der nicht öffentlich einsehbar ist.

Entwürfe der Landesverordnungen zur Personalqualifikation sowie zur KiTa-Datenbank liegen derzeit dem SHLKT zur Stellungnahme vor. Die Landesverordnungen werden nach deren Beschlusskraft entsprechend zur Verfügung gestellt.

Die Frage bleibt offen, da dazu bisher vom Land keine Aussagen getroffen wurden.

Es ist eine gesonderte Veranstaltung für die Sozialstaffelberechnung mit den Städten und Ämtern am 14.04.2020 im Kreishaus vorgesehen. Die Einladung sind bereits versandt worden.

Es können auch weiterhin Gruppen mit einer Betreuungszeit von 4 Std./Tag angeboten werden, wenn dieses Angebot für die Eltern ausreichend ist. Vgl. auch § 5 (2) ein Kind, das das dritte Lebensjahr vollendet hat, hat bis zum Schuleintritt Anspruch auf Förderung in einer Kindertageseinrichtung im Umfang von täglich mindestens fünf Stunden.

Grundsätzlich ist dem Wunsch und Bedarf der Eltern Rechnung zu tragen, d.h. wenn die Eltern zukünftig 5 Stunden statt 4 Stunden Betreuung wünschen, ist ein entsprechendes Angebot vorzuhalten.

Nach aktuellem Stand können Kinder nur einer Gruppe und ergänzender Randzeitenbetreuung zugeordnet werden. Das MSGJFS ist gebeten worden, die Möglichkeit zu schaffen, ein Kind in zwei unterschiedliche Gruppen (vormittags und nachmittags) einpflegen zu können.

Sofern die Zahl der Anmeldungen die Zahl der Plätze übersteigt, können Kinder aus der Standortgemeinde in diesem Fall vorrangig aufgenommen werden. Jedoch ist das Freihalten von Plätzen für Nachmeldungen für Kinder aus der Standortgemeinde nicht zulässig (§ 18 Abs. 5 KiTaG ab 01.08.2020). Erst muss die Warteliste bedient werden.

Die alltagsintegrierte Sprachbildung (Bestandteil Pädagogische Qualität gemäß § 19 ) umfasst eine umfassende Unterstützung der natürlichen sprachlichen Entwicklung der Kinder in allen Altersstufen und in allen Entwicklungsbereichen. Sprache dient als Basis der kognitiven, sozial-emotionalen und motorischen Entwicklung.

Entsprechende Schulungen für pädagogische Fachkräfte werden grundsätzlich von Bildungsträgern angeboten. Ob und inwieweit der Kreis selbst Schulungen anbieten kann, wird geprüft. Für eine erste Übersicht empfehlen wir die Broschüren des MSGJFS zur Sprachbildung in Kitas sowie Arbeitshilfen, abzurufen und/ oder zu bestellen unter:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VIII/Service/Broschueren/_functions/broschueren_kita_table.html.

Die Sprachbildung ist zudem Bestandteil des Lehrplans Fachrichtung Sozialpädagogik im Rahmen der Ausbildung zum/zur Erzieher*in.

 

 

 

 

 

 

 

Grundsätzlich findet keine Förderung von vorschulischer Sprachbildung ab 01.08.2020 mehr statt. Alltagsintegrierte Sprachbildung ist §§ 16 Abs. 2 i.V.m. 19 Abs. 6 KiTaG Voraussetzung und somit auch Bestandteil der Fördersätze.

Bis 31.12.2025 müssen alle in der Einrichtung tätigen pädagogischen Fachkräfte eine entsprechende Qualifikation zur alltagsintegrierten Sprachbildung nachweisen. Eine solche Qualifikation kann mitunter bereits Bestandteil der Ausbildung gewesen sein.

Die Förderung der Sprachbildung ist Bestandteil der neuen Betriebskostenförderung des SQKM und soll künftig alltagsintegriert umgesetzt werden. Mit Inkrafttreten des neuen KiTaG zum 1. August 2020 entfällt für die Träger daher die Beantragung zusätzlicher Mittel beim örtlichen Träger, die bisher über einen Erlass des Landes zur Verfügung gestellt wurden. Sofern vor Ort eine spezielle Sprachförderung im Rahmen von Kleingruppenarbeit für angezeigt gehalten wird, ist dies künftig im Rahmen der Finanzierungsvereinbarung zwischen Standortgemeinde und Träger zu klären. Von den Regelungen des neuen KiTaG unberührt stehen weiterhin die Mittel für Regional- und Minderheitensprachen, der Sprachheilförderung sowie SPRINT (Sprachintensivförderung im letzten halben Jahr vor der Einschulung) im Rahmen der Landesprogramme zur Verfügung.

Werden Gruppen aufgrund der Anzahl der Betreuungskräfte zusammengelegt, gilt dies als Tag an dem der Betreuungsschlüssel nach § 26 Abs. 1 KiTaG nicht eingehalten werden konnte. Es finden § 26 Abs. 3 und 4 sowie § 35 Abs. 4 KiTaG Anwendung.Hierzu erfolgt zusätzlich eine Rücksprache mit dem MSGJFS.

Ja, gemäß § 17 Abs. 3 Kita-Reform-Gesetz dürfen Kinder ab Vollendung des 20. Lebensmonats aufgenommen werden. Die Aufnahme von Krippenkindern bedarf jedoch einer entsprechenden Betriebserlaubnis.

§ 20 Abs. 1 KiTaG sieht vor, dass der Einrichtungsträger ein Qualitätsmanagementverfahren wählen und für jede Kindertageseinrichtung eine qualifizierte Beauftragte/ einen qualifizierten Beauftragten für das Qualitätsmanagement benennen soll. Diese Person kann sowohl in der Einrichtung als pädagogische Fachkraft oder Leitung tätig sein als auch beim Träger angestellt sein. Ebenso ist eine externe Beauftragung möglich. Entscheidend ist die Begleitung und Steuerung des zirkulären Prozesses des gewählten Qualitätsmanagements durch die beauftragte Person. Dabei ist es ebenso möglich, dass eine QM-Beauftragte für mehrere Kitas zuständig ist.

§ 28 KiTaG ab 01.08.2020 regelt die Personalqualifikation. Neben diesen aufgeführten Personen können nach Absatz 3 auch gleichwertige Qualifikationen anerkannt werden. Ein Entwurf der Landesverordnung liegt derzeit dem SHLKT zur Stellungnahme vor. Die Landesverordnung wird nach deren Beschlusskraft entsprechend zur Verfügung gestellt.

Die praxisintegrierte Ausbildung (PIA) konnte zum Schuljahresbeginn im Sommer 2020 noch nicht umgesetzt werden. Es gibt Bemühungen von Landesseite, dem Fachkräftemangel angemessen zu begegnen.

Ja, der Betreuungsschlüssel ist je nach Gruppentyp analog zur Regelgruppe einzuhalten. Grundsätzlich findet § 26 Abs. 4 KiTaG Anwendung.

Der Betreuungsschlüssel ist immer einzuhalten, es besteht keine Relation zur Zahl der anwesenden Kinder. Allerdings ist eine Unterschreitung des Betreuungsschlüssels an bis zu 15 % der Tage im Jahr förderunschädlich.

Der Personalschlüssel soll grundsätzlich gegenüber der möglichen Gruppenstärke eingehalten werden.

Entsprechend der Gesetzesbegründung sei bei der Festlegung der Höchstzeiten für Schließzeiten ein Interessenausgleich zwischen Einrichtungsträgern und Familien hergestellt worden. In den 20 Tagen Schließzeit können durchaus Teamtage stattfinden, Urlaub der Fachkräfte ist von den Schließtagen durchaus entkoppelt zu regeln. Vgl. dazu Verfügungszeiten gemäß § 29 im Rahmen von mindestens 7,8 Stunden je Woche und Gruppe für z.B. dienstliche Besprechungen, sowie § 37 Personalbedarf.

Die Standardqualität ist vom Land vorgegeben – eine Qualität über dieses Mindestmaß (Standardqualität) ist gesondert mit der Standortgemeinde zu verhandeln.

Die Standortgemeinde und die örtlichen Träger können eine ergänzende Förderung des Trägers über das SQKM hinaus gewähren (§ 16) - sowohl in der Übergangsphase als auch darüber hinaus.

§ 22 regelt 20 Tage Schließzeit je Gruppe, davon höchstens 3 Tage außerhalb der Schulferien in SH.

Ausnahmen:

1. Die Einrichtung hat nicht mehr als drei Gruppen.

2. Während der Schließzeit ist eine Förderung in einer anderen Gruppe sichergestellt. Der Gesetzgeber begründet diese Differenzierung mit dem größeren organisatorischem Aufwand für kleine Einrichtungen.

§ 30 (2) Der Einrichtungsträger stellt sicher, dass Kindern, die täglich sechs Stunden oder länger gefördert werden, eine Mittagsverpflegung zur Verfügung steht. Das bedeutet auch bei einer Betreuung von genau 6 Stunden muss eine Mittagsverpflegung gewährleistet sein.

Die qualitätsorientierte Kindertagesbetreuung beinhaltet die direkte (pädagogische) Arbeit mit den Kindern (u.a. § 19 ff KiTa-Reform-Gesetz) sowie Vor- und Nachbereitungszeiten gemäß § 29 KiTa-Reform-Gesetz. Grundsätzlich ist zu konstatieren, dass die vom Land festgelegten Qualitätsstandards das erforderliche Minimum darstellen. D.h. Kitas in SH, die den Mindeststandard noch nicht erfüllen, sind entsprechend an das geforderte Mindestmaß anzupassen. D.h. im Umkehrschluss, dass bereits höherwertige Qualität in Kindertageseinrichtungen über den Mindeststandard hinaus auch in Zukunft Bestand haben soll. Hier greift die ergänzende Förderung jenseits des SQKM von Seiten der Standortgemeinde - auch über die Übergangsphase hinaus.

Die Prüfungen werden durch den Kreis vorgenommen, der au die Mithilfe der Träger bzw. Leitungen vor Ort angewiesen ist.

Entwürfe der Landesverordnungen zur Personalqualifikation sowie zur KiTa-Datenbank liegen derzeit dem SHLKT zur Stellungnahme vor. Die Landesverordnungen werden nach deren Beschlusskraft entsprechend zur Verfügung gestellt.

Die Randzeitengruppen (Früh- und Spätdienst) werden subjektbezogen, d.h. je betreutem Kind, gefördert. § 36 (2) 5. und § 41.

Kinder in der Randzeitenbetreuung werden subjektbezogen gefördert. Der Förderbetrag, der je Kind geleistet wird, unterscheidet sich entsprechend des Alters der Kinder. Siehe auch § 41.

Nach aktuellem Stand können Kinder nur einer Gruppe und ergänzender Randzeitenbetreuung zugeordnet werden. Das MSGJFS ist gebeten worden, die Möglichkeit zu schaffen, ein Kind in zwei unterschiedliche Gruppen (vormittags und nachmittags) einpflegen zu können.

Berechnungen erfolgen im Rahmen der SQKM - KiTa-Datenbank. Fördersätze für Kindertageseinrichtungen nach dem SQKM regelt Teil 5 (§ 36-42) des KiTa-Reform-Gesetzes. Der Pauschalsatz pro Kind ist in § 53 KiTaG (ab 01.08.2020) geregelt. Auf der Homepage des Sozialministeriums wird ein Berechnungstool in Kürze wieder zur Verfügung stehen.

Siehe auch: https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Kindertagesstaetten/Kitareform2020/_documents/prognoserechner_kitareform2020.html

Im SQKM-Betrag sind Ausfallzeiten wie Krankheit oder Fortbildung bei der Berechnung schon mit einbezogen worden und somit im Betrag enthalten (vgl. § 37 KiTa-Reform-Gesetz).

Das ist so im SQKM nicht vorgesehen.

Die Wohnortgemeinde hat ausschließlich den subjektbezogenen prozentualen Fördersatz  pro betreutem Kind in KiTa/ Tagespflege zu leisten. Dies schließt aber eine darüber hinaus freiwillige Leistung der Wohnortgemeinde nicht aus.

In der Übergangsphase (01.08.2020 – 31.12.2024) zahlt der Kreis objektbezogen, d.h. den durchschnittlichen Gruppenfördersatz an die Standortgemeinde, inklusive Leerstandskosten und Platzreduzierungen. (Die Zahlen des 16. eines Monats sind maßgeblich). Die Standortgemeinde zahlt dann wiederum objektbezogen an den Kita-Träger. Nach der Übergangsphase, also ab 01.01.2025 zahlt der Kreis direkt an den Träger inklusive Leerstandskosten und Strukturausgleiche. Die Standortgemeinde kann eine ergänzende Förderung des Trägers über das SQKM hinaus gewähren (§ 16)– sowohl in der Übergangsphase als auch darüber hinaus. In der Übergangsphase gelten grundsätzlich die bestehenden Finanzierungsvereinbarungen.

Es soll ein Muster für neue Finanzierungsvereinbarungen mit den Trägern zeitnah vom Land zur Verfügung gestellt werden.

Leerstand bedeutet, dass ein Kindertagesbetreuungsplatz nicht belegt ist (stunden- oder tageweise). Eine Defizitfinanzierung bezieht sich auf die Differenz zwischen den tatsächlichen Kosten und den Fördersätzen, die entsprechend des SQKM geleistet werden. In der Übergangsphase (bis 31.12.2024) soll eine Umstellung von der Defizitfinanzierung auf die Pauschalfinanzierung nach Gruppenfördersätzen für die Referenz-Kita erfolgen.

Der Eigenanteil der freien Träger soll gemäß KiTa-Reform-Gesetz reduziert werden. Möglicherweise ist dieser Punkt in dem zu Februar angekündigten Mustervertrag vom Land enthalten. Grundsätzlich gelten auch in der Übergansphase die Finanzierungsvereinbarungen zwischen Standortgemeinde und Träger.

Am 16.08.2020 wäre der erste Stichtag zur Feststellung der Förderbeträge für den Monat August 2020, der zum Monatsende August an die Standortgemeinden ausgezahlt werden soll. Voraussetzung: Funktionsfähigkeit des Instrumentariums KiTa-Datenbank. Zahlungen der Standortgemeinde an die Träger sind in den jeweiligen Finanzierungsvereinbarungen geregelt.

Die örtlichen Jugendhilfeträger (Kreise und kreisfreien Städten) prüfen gem. § 35 KiTaG, ob die Fördervoraussetzungen vorliegen. Die Einrichtungsträger haben ggf. erforderliche Nachweise vorzulegen.


Frühe Hilfen

Ansprechpartner*in

Frau Bruns04821/69 558

Frühe Hilfen umfassen sämtliche präventive bedarfsgerechte Hilfe-und Unterstützungsangebote ab Schwangerschaft/ Geburt bis zum 3.- Lebensjahr des Kindes.
Im Fokus steht derzeit  die selektive Prävention. Es werden Einzel- und Gruppenangebote sowie  aufsuchende Unterstützung vorgehalten. Primäre Zielsetzung ist die alltagspraktische Hilfe, die Stärkung der Eltern- und Erziehungskompetenz sowie die Förderung der kindlichen Entwicklung.
Aufgrund der Nähe der Handlungsfelder Frühe Hilfen und Familienzentren gilt es die Angebotsstrukturen und damit einhergehend die Schnittstellen und Schwerpunktsetzung aufeinander abzustimmen. Dies ist verbunden mit der Stärkung von Kooperationen unterschiedlicher Institutionen und damit der Akteursbeziehungen untereinander, sozialräumlich wie kreisweit.
Konkrete praxisorientierte und realisierbare Kriterien befinden sich in Ausarbeitung.

Liebe Mutter, lieber Vater, liebe Eltern, liebe Familien,

Die Geburt eines Kindes ist ein freudiges Ereignis, das mit viel Glück und Freude einhergeht, aber auch mit Gefühlen von Unsicherheit, Angst und Überforderung verbunden sein kann.
Die Frühen Hilfen Kreis Steinburg sind ein Zusammenschluss mehrerer Personen und Institutionen mit dem Ziel Sie zu begleiten, zu unterstützen und Ihnen Wege aufzuzeigen, wenn Sie Informationen, Beratung und Hilfe benötigen.
Die kostenfreien Angebote der "Frühen Hilfen - Kreis Steinburg" richten sich an schwangere Frauen, Alleinerziehende und Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern bis zum 3. Lebensjahr mit dem Ziel:

• Sie im Alltag zu begleiten und zu beraten
• die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Kind zu fördern
• die Entwicklung Ihres Kindes zu unterstützen
• Ihnen neue Wege als Eltern aufzuzeigen

Die Frühen Hilfen beinhalten sowohl Gruppen- als auch Einzelangebote sowie Unterstützung im häuslichen Umfeld, d.h. wir kommen auch zu Ihnen nach Hause, wenn Sie dies wünschen und beraten und begleiten Sie in Ihrem Alltag mit Ihrem Kind.
Alle Unterstützungsleistungen sind kostenlos und vertraulich.

Nachstehende Angebote werden gefördert im Rahmen der Bundesstiftung Frühe Hilfen

Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen

Sie sind schwanger oder gerade Eltern geworden und fühlen sich unsicher?

Dann ist eine Familienhebamme oder Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin (FGKiKP) für Sie da. Sie begleitet Sie in der Schwangerschaft, aber auch nach der Geburt des Kindes zu Hause. Sie berät und unterstützt Sie in all Ihren Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Baby. Sie hilft zum Beispiel, wenn Ihr Baby unruhig ist, häufig schreit oder schwierig zu füttern ist. Sie vermittelt Sie ggf. weiter an spezialisierte Fachkräfte, Ämter oder auch zu Kursen und anderen hilfreichen Angeboten.

Die Unterstützung ist für Sie kostenfrei und vertraulich.

Rufen Sie uns gerne an oder mailen Sie uns.

Diakonie Rantzau-Münsterdorf gGmbH
Wilhelmstr. 4, 25524 Itzehoe
Tel.: 04821/4030249 oder
mobil: 0151/62826626
fruehe-hilfen[at]die-Diakonie.org

Familienhebammen

Andrea Dewitz      Raum Glückstadt
Grit Guschl           Raum Itzehoe

Familien-, Gesundheits-, Kinder-, Krankenpflegerinnen (FGKiKP)

Frau Kegler            Raum Glückstadt / Richtung Elmshorn

Koordination:
Diakonisches Werk Rantzau-Münsterdorf gGmbH
Wilhelmstraße 4
25524 Itzehoe
familienhebamme[at]die-diakonie.org
Tel.: 04821/4030249 oder
mobil: 0151/62826626

Familienpaten

Sie sind Eltern von einem Baby oder Kleinkind(ern) bis zum 3. Lebensjahr?

…das Leben mit kleinen Kindern ist schön, aufregend – und manchmal ganz schön anstrengend. Bei aller Freude über das Kind gibt es täglich Situationen, in denen Sie gut eine helfende Hand gebrauchen könnten.Familienpaten können durch handfeste und konkrete Unterstützung kleine Verschnaufpausen schaffen, in denen Sie wieder Kraft tanken können. Familienpaten sind durch den Deutschen Kinderschutzbund e.V. weitergebildet und geprüft.

Die Unterstützung ist für Sie kostenfrei und vertraulich.

Rufen Sie uns gerne an oder mailen Sie uns.

Deutscher Kinderschutzbund
Ortsverband Itzehoe e. V.

Markt 16
25524 Itzehoe
Tel.: 04821/3731 oder
mobil: 0151/54967055
familienpaten.steinburg[at]web.de

Wellcome - praktische Hilfe nach der Geburt

Wellcome ist moderne Nachbarschaftshilfe.

Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen unterstützen Familien und Alleinerziehende in der Zeit nach der Geburt bis zum 1. Lebensjahr des Kindes.

Sie erhalten 1-2 mal pro Woche ganz lebenspraktische Hilfe und/oder Beratung, d.h. die Ehrenamtlichen kümmern sich um das Baby oder das Geschwisterkind, begleiten die Eltern außer Haus, unterstützen Sie im Alltag, hören zu und zeigen Ihnen bei Bedarf weitere Angebote auf.

Rufen Sie uns gerne an oder mailen Sie uns.

Diakonisches Werk Rantzau-Münsterdorf gGmbH
Wilhelmstraße 4
25524 Itzehoe
Tel.: 04821/4030251
itzehoe[at]wellcome-online.de
Sprechzeit: mittwochs von 10 - 12 Uhr

Netzwerk Frühe Hilfen im Kreis Steinburg

Die Frühen Hilfen Kreis Steinburg sind ein Zusammenschluss mehrerer Personen und Institutionen mit dem Ziel Sie als (junge) Mutter und Vater ab der Schwangerschaft und Geburt zu begleiten und für Sie und Ihr Baby bzw. Kleinkind (bis zum 3. Lebensjahr) Wege aufzuzeigen, wenn Sie Informationen, Beratung und Hilfe benötigen. Die Netzwerkpartner der Frühen Hilfen sind Akteure an den Schnittstellen zwischen der Gesundheitshilfe, des Sozialwesens, der Jugendhilfe, der Familienbildung, des ehrenamtlichen Engagements und der organisierten Selbsthilfe.

Durch die Vernetzung der einzelnen Akteure im Handlungsfeld Frühe Hilfen können Ihnen bedarfsgerechte und weiterführende Hilfs- und Unterstützungsangebote unterbreitet werden.

besonderer Datenschutzhinweis

Bei Inanspruchnahme des Netzwerkes Frühe Hilfen Kreis Steinburg kann für eine lückenlose und angemessene Unterstützung ein Datenaustausch zwischen den Einrichtungen stattfinden, deren Hilfe in Anspruch genommen wird. Ein Austausch Ihrer Daten findet ausschließlich gemäß Einverständniserklärung statt und berücksichtigt die datenschutzrechtlichen Bestimmungen.

Sie haben das Recht Auskunft- und Akteneinsicht zu gespeicherten Daten Ihrer Person bei den entsprechenden Institutionen einzuholen. Es erfolgt darüber hinaus keine zentrale Datenspeicherung Ihrer Person.

Netzwerktreffen Frühe Hilfen

  • 04.03.2020
  • 17.06.2020     entfällt aufgrund von Corona
  • 28.10.2020     14:00 - 17:00 Uhr

Smartphone Kampagne Frühe Hilfen S.-H.

 

Aktuelle Meldung


Familienzentren

Ansprechpartner*in

Finanzierung/Förderung
Frau Stammer-Bartholomä04821/69 386
Koordination
Frau Olandt04821/69  287

Ein Familienzentrum ist Ort der Begegnung, Begleitung, Bildung und Beratung für Familien vor Ort, d.h. in bekannten Räumen mit vertrauten Personen (z.B. Kita) werden leicht zugängliche und bedarfsorientierte Angebote vorgehalten.
Familien werden unabhängig von Ihrer Herkunft, Lebenslage und Religion gestärkt, die Teilhabe von Jung und Alt am Leben in der Gemeinschaft wird gewährleistet und förderliche Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen werden sichergestellt.
Kenntnis und Verstehen der sozialräumlichen und lebensweltlichen Bedingungen der Familien sind ebenso wie eine aktive Beteiligung der Familien wesentlich, um an den Bedarfen und Bedürfnissen der Menschen orientierte, leicht zugängliche Angebote vorzuhalten. Diese werden in verschiedenen Handlungsfeldern entwickelt:
• Elternbildung und Erziehungskompetenz
• Integrationsförderung
• Förderung von sozial besonders benachteiligten Kindern
• Förderung einer bruchloser Bildungsbiographie
• Stärkung des effektiven Übergangs Kita – Schule
• Vereinbarkeit von Familie und Beruf
So finden Sie in den Familienzentren des Kreises Steinburg z.B. Offene Treffs, Elterncafés, Krabbelgruppen, Beratung und Infoveranstaltungen zu bestimmten Themen, Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, Kurse für Alleinerziehende und Flüchtlingsmütter.
Informieren Sie sich über die Angebote des Familienzentrums in Ihrer Nähe:

Familienzentren im Kreis Steinburg

Das Ev. Familienzentrum Itzehoe wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein. Familienzentrum mit Integrationsschwerpunkt.

Kontakt:
Leitung: Karina Brandenburg
Koordination: Birthe Schmiedeberg
Lindenstr. 93 / Wilhelmstr. 4
25524 Itzehoe
Leitung: 04821/ 888 35 70
Verwaltung: 04821/ 889 85 47
Fax: 04821/ 889 85 48
info[at]fbs-itzehoe.de


Informieren Sie sich auf unserer Homepage über unsere Leistungsangebote:
www.fbs-itzehoe.de

Das Familienzentrum der FBS Glückstadt e.V. wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein. Familienzentrum mit Integrationsschwerpunkt.

Kontakt:
Leitung FBS Glückstadt: Daniela Ruge
Am Burggraben 1
25348 Glückstadt
04124/ 1455
fbs-glückstadt[at]t-online.de
Koordination:
Marion Schink  
Janssenweg 33
25348 Glückstadt
0151/74107519
m.schink[at]fbs-glueckstadt.de

Informieren Sie sich auf unserer Homepage über unsere Leistungsangebote:
www.fbs-glueckstadt.de

Das Familienzentrum und Mehrgenerationenhaus Kellinghusen wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein. Familienzentrum mit Integrationsschwerpunkt.

Kontakt:
Karsten Hanstein
Schulstraße 4
25548 Kellinghusen
04822/ 39340 oder 3191
mgh[at]amt-kellinghusen.de


Informieren Sie sich auf unserer Homepage über unsere Leistungsangebote:
www.mgh-kellinghusen.de

Das Familienzentrum St. Ansgar wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein. Familienzentrum mit Integrationsschwerpunkt.

Kontakt:
Geschäftsführung: Michael Grandt
Coriansberg 18 – 20
25524 Itzehoe
04821/ 14 89 380
info[at]familienzentrum-iz.de


Informieren Sie sich auf unserer Homepage über unsere Leistungsangebote:
www.familienzentrum-iz.de

Das Familienzentrum Brokstedt wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein.

Kontakt:
Koordination: Heike Bednarz
Jugendumwelthaus
Dörnbek 8a
24616 Brokstedt
0176/30184502
Träger: Miteinander leben e.V.
Osterfeld 42b
24616 Brokstedt
familienzentrum[at]mile-brokstedt.de

Informieren Sie sich auf unserer Homepage über unsere Leistungsangebote:
www.mile-brokstedt.de


Eingliederungshilfe für Kinder im Vorschulalter

Ansprechpartner*in

Frau Hohmann04821/69 739

Die Eingliederungshilfe umfasst die Bearbeitung von Anträgen auf Eingliederungshilfe gem. § 35a SGB VIII -insbesondere für heilpädagogische Frühförderung- für Kinder im Vorschulalter.

Die Eingliederungshilfe stellt fest, ob bei einem Kind mit seelischer oder drohender seelischer Behinderung eine Teilhabebeeinträchtigung vorliegt oder zu erwarten ist.

Ist dies der Fall, wird der Teilhabebedarf ermittelt und eine Hilfe geplant und installiert.

Die Eingliederungshilfe berät Personensorgeberechtigte in Fragen der Rehabilitationsleistungen für ihr/e Kind/er.

Der Übergang von einer Kindertageseinrichtung in die Grundschule wird von der Eingliederungshilfe inhaltlich und konzeptionell weiterentwickelt, ebenso der Bereich inklusive Kindertageseinrichtungen.

Im Bereich Integrationsgruppen in Kindertagesstätten leistet die Eingliederungshilfe pädagogische Unterstützung der Kindertagesstättenaufsicht.

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