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Geflügelpest (Aviäre Influenza)

Meldung vom 22.02.2017

Geflügelpest bei Wildvogel in Wacken

In der Gemeinde Wacken ist am 17.02.2017 die Geflügelpest bei einem verendeten Wildvogel amtlich festgestellt worden. Zur Eindämmung der Tierseuche sind um den Fundort des verendeten Wildvogels ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern nach der Geflügelpest-Verordnung festzulegen.
Detaillierte Informationen zum Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet und zu den geltenden Schutzmaßnahmen finden Sie in der Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung vom 20.02.2017, die hier zum Download bereit steht:
Tierseuchenrechtliche Verfügung über die Festlegung eines Sperrbezirks und eines Beobachtungsgebiets zum Schutz gegen die Geflügelpest durch Wildvögel

Meldung vom 03.02.2017

Geflügelpest bei Wildvogel in Mühlenbarbek


In der Gemeinde Mühlenbarbek ist am 02.02.2017 die Geflügelpest bei einem verendeten Wildvogel amtlich festgestellt worden. Zur Eindämmung der Tierseuche sind um den Fundort des verendeten Wildvogels ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern nach der Geflügelpest-Verordnung festzulegen.
Detaillierte Informationen zum Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet und zu den geltenden Schutzmaßnahmen finden Sie in der Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung vom 03.02.2017, die hier zum Download bereit steht:
Tierseuchenrechtliche Verfügung über die Festlegung eines Sperrbezirks und eines Beobachtungsgebiets zum Schutz gegen die Geflügelpest durch Wildvögel

Bürgertelefon eingestellt

Das Steinburger Bürgertelefon für Fragen zur Geflügelpest wird ab Freitag, 03. Februar 2017, eingestellt.

Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern zu Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln wurden kaum registriert. Informationen finden Ratsuchende auf der Homepage des Kreises unter www.steinburg.de ("Aktuelles").
Ausführliche Antworten zu häufig gestellten Fragen zur Geflügelpest gibt es außerdem auf der Internetseite des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig Holstein unter http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/G/gefluegelpest/FAQ/faq_text.html.

Bürgertelefon zur Geflügelpest

Die Steinburger Kreisverwaltung hat ein Bürgertelefon für Fragen zur Geflügelpest eingerichtet. Das Bürgertelefon ist unter der Nummer 04821 / 888 7333 montags bis donnerstags von 08.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 08.00 bis 12.00 Uhr besetzt.

Antworten zu häufig gestellten Fragen zur Geflügelpest gibt es außerdem auf der Internetseite des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig Holstein unter http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/G/gefluegelpest/FAQ/faq_text.html.
Es empfiehlt sich, einen Blick auf die Liste mit ausführlichen Antworten zu werfen.

Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung

Geflügelpest: Schutzmaßnahmen und Regeln


Informationen rund um die Schutzmaßnahmen, Meldepflichten und Verhaltensregeln zur Geflügelpest in den Gemeinden Süderau und Grevenkop finden Sie in der Tierseuchenbehördlichen Allgemeinverfügung (Tierseuchenrechtliche Verfügung über die Festlegung eines Sperrbezirks und eines Beobachtungsgebiets zum Schutz gegen die Geflügelpest vom 26. Januar 2017).

Die Verfügung steht hier zum Download bereit:
» Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung

Meldung vom 26.01.2017

Ausweitung der Geflügelpest im Putenbetrieb im Kreis Steinburg – Tötung von 15.300 Puten wird eingeleitet

 

In einem Putenbetrieb im Kreis Steinburg hat sich die Geflügelpest ausgeweitet. Das nationale Referenzlabor für aviäre Influenza, das Friedrich-Löffler-Institut (FLI), wies in der Nacht zum Donnerstag auch in einem weiteren Teil des Betriebs den hochpathogenen Erreger des Subtyps H5N5 nach. Der Geflügelpest-Verordnung entsprechend wird die Tötung der verbleibenden rund 15.300 Tiere des Betriebs heute eingeleitet.
 
Die beiden Haltungen in Grevenkop und Elskop wurden am frühen Morgen abgesperrt. Zum Schutz vor der Verschleppung der Tierseuche ist es fremden Personen untersagt, das Gelände zu betreten. Der Kreis Steinburg erweiterte den Sperrbezirk und das Beobachtungsgebiet im Umkreis um den Betrieb. Zudem löste er Katastrophenalarm aus, um zusätzliches Personal bei Polizei und Feuerwehr und weiteren Hilfskräften kurzfristig heranziehen zu können.
 
In dem Betrieb war am Wochenende die Geflügelpest ausgebrochen. Zunächst waren rund 18.400 Tiere in zwei Haltungen betroffen. Ein Teil von ihnen verendete in Folge des Virus, die anderen mussten getötet werden. Um die Tierseuche bekämpfen und die Ausbreitung des Erregers unterbinden zu können, schreibt die Geflügelpest-Verordnung die Tötung der Tiere vor. Die neu betroffenen Haltungen liegen räumlich von den ersten beiden entfernt.
 
Bei dem Virus handelt es sich um den Subtyp H5N5, der bis zum Auftreten in der Geflügelhaltung in Steinburg noch in keiner europäischen Tierhaltung aufgetreten ist. Er ist wie der bislang für die Ausbrüche verantwortliche Erreger H5N8 hoch aggressiv. Allein in der ersten Putenhaltung starben von den 3.400 Tieren binnen 48 Stunden mehr als die Hälfte an der Krankheit, alle anderen wiesen Krankheitssymptome auf.
 
Zur Klärung der Ursache hat das FLI auf Bitten des Landes ein Experten-Team zur epidemiologischen Untersuchung geschickt. Dabei werden alle möglichen Eintrags- und Verbreitungswege – unter anderem Einstreu, Futter, Handels- und Transportwege sowie Betriebsmanagement oder mögliche Einträge durch Wildvögel – untersucht.
Hinweise für die Medien:
 
1. Bildmedien: Eine mobile Pressestelle wurde in Grevenkop, Hauptstraße 5, eingerichtet. Dort werden nur Bilder organisiert, es gibt keine O-Töne.
2. O-Ton-Termine:
- Landwirtschaftsminister Robert Habeck steht um 9:50 Uhr für ein Statement im Landeshaus, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel zur Verfügung.
- Landrat Torsten Wendt um 10.15 Uhr im Kreishaus, Viktoriastr. 16-18, Itzehoe, Raum 226 (1. Stock)
 
Hintergrund
 
Nach Einschätzung des FLI handelt es sich um ein Mischvirus: ein sogenanntes reassortiertes Influenzavirus auf Basis des ursprünglichen H5N8. Mischviren von aviären Influenzaviren entstehen, wenn in einem infizierten Tier mehrere Virussubtypen zeitgleich auftreten und bei ihrer Vermehrung Erbmaterial austauschen.
 
Bisher wurden weltweit keine Fälle von Infektionen mit HPAIV H5N5 beim Menschen beobachtet. Das Auftreten von reassortierten aviären Influenzaviren vom Typ H5N5 ist laut FLI nicht überraschend und ändert weder die Risikoeinschätzung des Instituts zur Geflügelpest noch die Empfehlungen zu den durchzuführenden Maßnahmen.
 
Umfangreiche Informationen zum Geschehen im Land sind auf der Seite des Landesportals zu finden (www.schleswig-holstein.de/gefluegelpest), sie werden regelmäßig aktualisiert.

Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung

Informationen rund um die Schutzmaßnahmen zur Geflügelpest in einer Putenhaltung in Süderau finden Sie in der Tierseuchenbehördlichen Allgemeinverfügung (Tierseuchenrechtliche Verfügung über die Festlegung eines Sperrbezirks und eines Beobachtungsgebiets zum Schutz gegen die Geflügelpest vom 24. Januar 2017).

Die Verfügung steht hier zum Download bereit:
»Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung

Meldung vom 24.01.2017

Geflügelpest in Steinburger Putenhaltung – Bekämpfung wird fortgesetzt


Nach Ausbruch der Geflügelpest des Subtyps H5N5 in einem Putenbetrieb im Kreis Steinburg sind heute (24. Januar 2017) die Bekämpfungsmaßnahmen fortgesetzt worden. So wurde am Morgen die Tötung der rund 15.000 Tiere in einer zweiten Haltung durch einen spezialisierten Dienstleister eingeleitet. Dies ist in der Geflügelpest-Verordnung vorgeschrieben, um die weitere Ausbreitung zu verhindern.

In dem Betrieb war am Wochenende die Geflügelpest ausgebrochen. In der zuerst betroffenen Haltung mit rund 3.400 Tieren starb binnen 48 Stunden mehr als die Hälfe der Puten, alle anderen Tiere wiesen die gleichen klinischen Symptome auf. Die Tötung dieser Tiere wurde am Montag abgeschlossen.

Für die Tiere in der zweiten Haltung wies das nationale Referenzlabor für aviäre Influenza, das Friedrich-Löffler-Institut (FLI), heute ebenfalls den hochpathogenen Erreger des Subtyps H5N5 nach. Es handelt sich damit um den gleichen Erreger wie in der ersten, kleineren Anlage. Auch in dieser Haltung waren bis zum Dienstagmorgen schon etliche Puten in Folge der Krankheit verendet. Für die weiteren beiden Haltungen konnte bislang kein aviäres Influenza-Virus nachgewiesen werden.

Um die Ursache der Einschleppung des Erregers soweit wie möglich zu klären, kam heute Vormittag ein epidemiologisches Expertenteam des FLI nach Steinburg. „Es gilt, alle möglichen Eintrags- und Verbreitungswege zu untersuchen. Dazu gehören u.a. Einstreu, Futter, Handels- und Transportwege sowie Betriebsmanagement“, sagte Landwirtschaftsminister Robert Habeck. Der Betrieb bleibt weiterhin abgesperrt.

Hintergrund

Das Virus H5N5 wurde erstmals in einer Geflügelhaltung in Europa nachgewiesen. Im aktuellen Geschehen wurde er bislang nur bei wenigen Wildvögeln in Europa festgestellt. So wurde er nach Angaben des FLI in den Niederlanden, Montenegro, Italien und Kroatien entdeckt. Auch in Schleswig-Holstein wurde er bei einer Nonnengans aus Brunsbüttel nachgewiesen, bei welcher am 29. Dezember 2016 die Geflügelpest amtlich festgestellt wurde. Die abschließende Subtypisierung des Erregers ergab gestern den H5N5-Nachweis.

Nach Einschätzung des FLI handelt es sich um ein Mischvirus: ein sogenanntes reassortiertes Influenzavirus auf Basis des ursprünglichen H5N8. Mischviren von aviären Influenzaviren entstehen, wenn in einem infizierten Tier mehrere Virussubtypen zeitgleich auftreten und bei ihrer Vermehrung Erbmaterial austauschen.

Bisher wurden weltweit keine Fälle von Infektionen mit HPAIV H5N5 beim Menschen beobachtet. Das Auftreten von reassortierten aviären Influenzaviren vom Typ H5N5 ist laut FLI nicht überraschend und ändert weder die Risikoeinschätzung des Instituts zur Geflügelpest noch die Empfehlungen zu den durchzuführenden Maßnahmen.


Umfangreiche Informationen zum Geschehen im Land sind auf der Seite des Landesportals zu finden (www.schleswig-holstein.de/gefluegelpest), sie werden regelmäßig aktualisiert.

(Medien-Information  24. Januar 2017) 

 
Verantwortlich für diesen Pressetext: Nicola Kabel | Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume | Mercatorstr. 3, 24106 Kiel | Telefon 0431 988-7201 | Telefax 0431 988-7137 | E-Mail: pressestelle[at]melur.landsh.de | Presseinformationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter http://www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.melur.schleswig-holstein.de

Meldung vom 23.01.2017 (aktualisiert)

Erstmals anderer Geflügelpest-Subtyp in Putenhaltung festgestellt – 18.400 Tiere betroffen

 

In einer Putenhaltung im Kreis Steinburg ist die Geflügelpest ausgebrochen. Dabei wurde erstmals ein anderer Geflügelpest-Subtyp amtlich festgestellt. Das nationale Referenzlabor für aviäre Influenza, das Friedrich-Löffler-Institut (FLI), wies den hochpathogenen Erreger des Subtyps H5N5 nach. Von der Geflügelpest sind bislang rund 18.400 Tiere in zwei Haltungen des Betriebes betroffen. Ein Teil der Tiere verendete bereits. Für die übrigen Tiere in diesen beiden Haltungen wurde der Gelfügepest-Verordnung entsprechend die Tötung heute (23. Januar 2017) eingeleitet.

Landwirtschaftsminister Habeck: „Geflügelpest muss weiter konsequent bekämpft werden.“

„Dieser Befund zeigt, wie dynamisch das Geflügelpestgeschehen ist. Das Virus ist weiterhin vorhanden und verändert sich. Auch dieser Subtyp scheint hochaggressiv. In einem Standort starb mehr als die Hälfte der Tiere binnen kürzester Zeit“, sagte Landwirtschaftsminister Robert Habeck. „Entsprechend muss die Geflügelpest weiter konsequent bekämpft werden. Um das Risiko der Ausbreitung so weit wie möglich zu reduzieren, gelten die strengen Schutzvorkehrungen wie Stallpflicht und Biosicherheitsmaßnahmen fort. Das ist nach mehr als zweieinhalb Monaten Geflügelpest für alle Beteiligten, insbesondere für die Geflügelhalter und Geflügelhalterinnen, eine große Belastung. Es ist aber derzeit erforderlich, um Betriebe und Tiere so gut wie möglich zu schützen und die potentiellen verschiedenen Eintragswege zu reduzieren“, sagte Habeck.

Der Kreis Steinburg richtete heute einen Sperrbezirk von mindestens drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet von weiteren mindestens sieben Kilometern um den Betrieb ein. Die Polizei sperrte das Gelände zudem ab. Zum Schutz vor der Verschleppung der Tierseuche ist es fremden Personen untersagt, das Gelände zu betreten. Das Ministerium appelliert dringend, sich daran zu halten.

Der Betreiber hat vier Haltungen mit insgesamt 33.000 Puten. In der ersten betroffenen Haltung mit rund 3.400 Tieren waren am Samstag erste Puten gestorben, binnen 48 Stunden war mehr als die Hälfte verendet. Alle anderen Puten wiesen dieselben typischen klinischen Symptome auf. An einer nahegelegenen Haltung desselben Betreibers, in der sich rund 15.000 Tiere befinden, wurden die ersten Puten heute früh verendet aufgefunden. Die Probenuntersuchungen des Landeslabors Schleswig-Holstein wiesen den Geflügelpest-Erreger H5 nach.

Für die weiteren beiden Haltungen konnte im Landeslabor kein aviäre Influenza-Virus nachgewiesen werden. Insgesamt waren 640 Proben genommen worden.

Um die Tierseuche bekämpfen und die Ausbreitung des Erregers unterbinden zu können, schreibt die Geflügelpestverordnung die Tötung der Putenhähne und -hennen aus den positiv getesteten Haltungen vor. Ein spezialisierter Dienstleister begann bereits heute mit der Tötung. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Dienstag dauern.

Landrat Torsten Wendt bedankte sich für die enge Kooperation aller Beteiligten – von Veterinärbehörde, Laboren bis hin zur Polizei. „Es ist wichtig, dass wir an einem Strang ziehen. Die Situation verlangt einen hohen Grad an Koordination. Für die betroffenen Geflügelhalter stellt sie eine enorme mentale Belastung dar.“

Virus H5N5 erstmals in einer Geflügelhaltung in Europa

Zur Klärung der Ursache wird das FLI auf Bitten des Landes ein Experten-Team zur epidemiologischen Untersuchung schicken. Dabei werden alle möglichen Eintrags- und Verbreitungswege – unter anderem Einstreu, Futter, Handels- und Transportwege sowie Betriebsmanagement – untersucht.

Es ist das erste Mal, dass der Erreger des Subtyps H5N5 in einem Hausgeflügelbestand in Europa nachgewiesen wurde. Im aktuellen Geschehen wurde er bislang nur bei wenigen Wildvögeln in Europa festgestellt. So wurde er nach Angaben des FLI in den Niederlanden, Montenegro, Italien und Kroatien entdeckt. Auch in Schleswig-Holstein wurde er inzwischen bei einer Nonnengans aus Brunsbüttel nachgewiesen. Das ergab heute die abschließende Subtypisierung des entsprechenden Geflügelpestnachweises.

Nach Einschätzung des FLI handelt es sich um ein Mischvirus: ein sogenanntes reassortiertes Influenzavirus auf Basis des ursprünglichen H5N8. Mischviren von aviäre Influenzaviren entstehen, wenn in einem infizierten Tier mehrere Virussubtypen zeitgleich auftreten und bei ihrer Vermehrung Erbmaterial austauschen.

Bisher wurden weltweit keine Fälle von Infektionen mit HPAIV H5N5 beim Menschen beobachtet. Das Auftreten von reassortierten aviären Influenzaviren vom Typ H5N5 ist laut FLI nicht überraschend und ändert weder die Risikoeinschätzung des Instituts zur Geflügelpest noch die Empfehlungen zu den durchzuführenden Maßnahmen.


Hintergrund

Schleswig-Holstein:

Der Geflügelpest-Erreger des Subtyps H5N8 war am 8. November 2016 erstmals in Schleswig-Holstein nachgewiesen worden. Seitdem wurde er in zwei Geflügelhaltungen in Schleswig-Holstein, darunter eine kleine Hobbyhaltung, nachgewiesen. Die Tiere wurden der Geflügelpest-Verordnung entsprechend getötet.

Zudem gab es Nachweise der niedrigpathogenen aviären Influenza des Subtyps H5 in drei Tierhaltungen. Auch hier mussten die Tiere getötet werden, um zu verhindern, dass Viren des Subtyps H5 in dem Geflügel spontan zu einer hochpathogenen Form mutieren und sich weiterverbreiten.

Bundesweit und europaweit:

Bundesweit sind inzwischen 15 Bundesländer von der Geflügelpest betroffen. Rund um den Jahreswechsel brach die Tierseuche in größeren Hausgeflügelbeständen in Niedersachsen aus. Die Tiere mussten alle der Geflügelpest-Verordnung entsprechend getötet werden. Auch in anderen Ländern Europas grassiert der Erreger: In Polen, Ungarn, Frankreich und den Niederlanden ist er in zahlreichen Hausgeflügelhaltungen ausgebrochen. Erstmals erfolgte auch ein Nachweis in der Slowakei.

Die strengen Sicherheitsmaßnahmen in Schleswig-Holstein müssen daher weiterhin aufrechterhalten werden, um die Tiere vor dem hochaggressiven Erreger zu schützen. Entsprechend gelten die Stallpflicht und die Biosicherheitsmaßnahmen für kleine und große Betriebe im gesamten Land unverändert und müssen penibel umgesetzt werden. Zudem gilt die Empfehlung der obersten Jagdbehörde, auf Jagd von Wasserwild zu verzichten.

Entsprechend der Dynamik des Geflügelpestgeschehens werden die Restriktionszonen – also Sperrbezirke im Umkreis von mindestens drei Kilometern um den Fundort eines infizierten Wildvogels und Beobachtungsgebiete im weiteren Umkreis von mindestens sieben Kilometern – von den Kreisveterinärbehörden angepasst. Die Kreise überprüfen regelmäßig, ob in ihren Gebieten noch verendete Wildvögel mit H5N8 oder anderen Subtypen gefunden werden. Erst, wenn es über längere Zeiträume keine Nachweise mehr gegeben hat, können bestimmte Maßregeln gemäß Geflügelpest-VO gelockert werden.

Umfangreiche Informationen zum Geschehen im Land sind auf der Seite des Landesportals zu finden (www.schleswig-holstein.de/gefluegelpest), sie werden regelmäßig aktualisiert.

(Medien-Information vom 23. Januar 2017/AKTUALISIERT)


Verantwortlich für diesen Pressetext: Nicola Kabel | Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume | Mercatorstr. 3, 24106 Kiel | Telefon 0431 988-7201 | Telefax 0431 988-7137 | E-Mail: pressestelle[at]melur.landsh.de | Presseinformationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter http://www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.melur.schleswig-holstein.de

Meldung vom 23.01.2017

Geflügelpest in Putenhaltung festgestellt 
 

In einer Geflügelhaltung im Kreis Steinburg ist Geflügelpest amtlich festgestellt worden. Das nationale Referenzlabor für aviäre Influenza, das Friedrich-Löffler-Institut (FLI), wies den hochpathogenen Erreger des Subtyps H5 nach. Entsprechend der Gelfügepest-Verordnung müssen nun 3.400 Puten in dem Betrieb getötet werden.

Der Kreis Steinburg richtete heute (23. Januar 2017) einen Sperrbezirk von mindestens drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet von weiteren mindestens sieben Kilometern ein. Die Polizei sperrte den Betrieb zudem ab. Zum Schutz vor der Verschleppung der Tierseuche ist es fremden Personen untersagt, das Gelände zu betreten. Das Ministerium appelliert dringend, sich daran zu halten.

Die Untersuchungen des Subtyps sind derzeit noch nicht vollständig abgeschlossen. Während hochpathogene aviäre Influenzaviren des Subtyps H5 bereits bestätigt wurden, steht das Ergebnis der weiteren Untersuchungen zur Subtypisierung der Neuraminidase (N-Typ) noch aus.

Bei dem Betrieb handelt es sich um einen Putenmastbetrieb mit weiteren Standorten. An dem betroffenen Standort waren am Wochenende zahlreiche Puten verendet, alle Puten wiesen typische klinische Symptome auf.

Hinweis an die Medien
 
Wir laden Medienvertreter und Medienvertreterinnen um 17.30 Uhr zu einem kurzen Pressegespräch und O-Ton-Termin mit Landwirtschaftsminister Robert Habeck und dem Landrat des Kreises Steinburg, Torsten Wendt, ein. Dort werden wir über den aktuellen Stand informieren. Wir bitten bis dahin von Einzelanfragen abzusehen.

23. Januar 2017, 17.30 Uhr
Landwirtschaftsministerium, Raum 1211 A-B Mercatorstraße 3
24106 Kiel

Hinweis für Bildmedien

Eine mobile Pressestelle ist vor Ort in der Süderauerdorfstraße, aus Richtung Gemeinde Steinburg kommend, vor der zweiten Absperrung eingerichtet (von der ersten Absperrung aus zu Fuß erreichbar). Hier werden ausschließlich Bildaufnahmen organisiert. O-Töne werden dort nicht gegeben. Hierfür ist der o.g. Termin um 17.30 Uhr im MELUR vorgesehen.

Hintergrund

Schleswig-Holstein:

Der Geflügelpest-Erreger des Subtyps H5N8 war am 8. November 2016 erstmals in Schleswig-Holstein nachgewiesen worden. Seitdem wurde er in zwei Geflügelhaltungen in Schleswig-Holstein, darunter eine kleine Hobbyhaltung, nachgewiesen. Die Tiere wurden der Geflügelpest-Verordnung entsprechend getötet.

Zudem gab es Nachweise der niedrigpathogenen aviären Influenza des Subtyps H5 in drei Tierhaltungen. Auch hier mussten die Tiere getötet werden, um zu verhindern, dass Viren des Subtyps H5 in dem Geflügel spontan zu einer hochpathogenen Form mutieren und sich weiterverbreiten.

Bundesweit und europaweit:

Bundesweit sind inzwischen 15 Bundesländer von der Geflügelpest betroffen. Rund um den Jahreswechsel brach die Tierseuche in größeren Hausgeflügelbeständen in Niedersachsen aus. Die Tiere mussten alle der Geflügelpest-Verordnung entsprechend getötet werden. Auch in anderen Ländern Europas grassiert der Erreger: In Polen, Ungarn, Frankreich und den Niederlanden ist er in zahlreichen Hausgeflügelhaltungen ausgebrochen. Erstmals erfolgte auch ein Nachweis in der Slowakei.

Die strengen Sicherheitsmaßnahmen in Schleswig-Holstein müssen daher weiterhin aufrechterhalten werden, um die Tiere vor dem hochaggressiven Erreger zu schützen. Entsprechend gelten die Stallpflicht und die Biosicherheitsmaßnahmen für kleine und große Betriebe im gesamten Land unverändert und müssen penibel umgesetzt werden. Zudem gilt die Empfehlung der obersten Jagdbehörde, auf Jagd von Wasserwild zu verzichten.

Entsprechend der Dynamik des Geflügelpestgeschehens werden die Restriktionszonen – also Sperrbezirke im Umkreis von mindestens drei Kilometern um den Fundort eines infizierten Wildvogels und Beobachtungsgebiete im weiteren Umkreis von mindestens sieben Kilometern – von den Kreisveterinärbehörden angepasst. Die Kreise überprüfen regelmäßig, ob in ihren Gebieten noch verendete Wildvögel mit H5N8 oder anderen Subtypen gefunden werden. Erst, wenn es über längere Zeiträume keine Nachweise mehr gegeben hat, können bestimmte Maßregeln gemäß Geflügelpest-VO gelockert werden.

Umfangreiche Informationen zum Geschehen im Land sind auf der Seite des Landesportals zu finden (www.schleswig-holstein.de/gefluegelpest), sie werden regelmäßig aktualisiert.

 (Medien-Information vom 23. Januar 2017)

Verantwortlich für diesen Pressetext: Nicola Kabel | Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume | Mercatorstr. 3, 24106 Kiel | Telefon 0431 988-7201 | Telefax 0431 988-7137 | E-Mail: pressestelle[at]melur.landsh.de | Presseinformationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter http://www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.melur.schleswig-holstein.de

Meldung vom 06.01.2017

Thema Geflügelpest bleibt aktuell

Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises Steinburg weist nochmals mit Nachdruck darauf hin, dass das gesamte Geflügel im Kreis Steinburg, so wie es auch in dem gesamten Gebiet in Schleswig-Holstein vorgeschrieben ist, aufgestallt bleiben muss.

Die Seuchenlage in Schleswig-Holstein und anderen Bundesländern hat sich insgesamt noch nicht beruhigt. Allein in Niedersachsen hat es in 11 Geflügelhaltungen Ausbrüche von H5N8 gegeben. 240.000 Stück Geflügel sind in diesem Bundesland bereits getötet worden.

Auch in anderen Bundesländern, wie z.B. in Sachsen-Anhalt, sind Hausgeflügelbestände betroffen.

Aus 16 verschiedenen europäischen Staaten wird das Auftreten der Geflügelpest HPAI H5N8 gemeldet.

Die Infektion breitet sich zurzeit mit einer großen Dynamik aus. Das Friedrich-Löffler-Institut spricht von einem nie zuvor gekannten Ausmaß bei den Fällen der Geflügelpest bei Wildvögeln, bei Hausgeflügel und in zoologischen Einrichtungen.

Die Stallpflicht gemäß der Tierseuchenrechtlichen Verfügung des Kreises Steinburg über die Anordnung der Aufstallung von Geflügel zum Schutz gegen die Geflügelpest vom 09.11.2016 besteht deshalb nach wie vor.

Das bedeutet, dass weiterhin sämtliches Geflügel (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse) eines Bestandes

a) in geschlossenen Ställen oder

b) unter einer Vorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung (Schutzvorrichtung) besteht, zu halten ist. 


Nur die Restriktionszonen und die darin festgelegten Schutzmaßnahmen zu den Ausbrüchen von Wildvogel-Geflügelpest in Burg, Kollmar, Brokdorf und St. Margarethen konnten aufgehoben werden.

Zeitgleich mussten jedoch ein neuer Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet aufgrund eines Ausbruches in Brunsbüttel festgelegt werden.
Hiervon sind die Gemeinden Kudensee und Büttel als Sperrbezirk und die Gemeinden Aebtissinwisch, Brokdorf, Dammfleth, Ecklak, Landscheide, Neuendorf-Sachsenbande, Nortorf und Sankt Margarethen als Beobachtungsgebiet betroffen.
Die entsprechende Allgemeinverfügung wurde am 4. Januar 2017 in der Norddeutschen Rundschau  und auf der Internetseite des Kreises Steinburg veröffentlicht.
Die in den Restriktionszonen befindlichen Geflügelhalter werden vom Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt persönlich angeschrieben.
Bei Fragen steht das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt unter der Telefonnummer 04821/69447 jederzeit zur Verfügung.

Meldung vom 29.12.2016

Wildvogelgeflügelpest im Kreis Steinburg

Aufhebung der Restriktionszonen zum Ausbruch der Wildvogel-Geflügelpest in Kollmar: Mit dem 29.Dezember 2016 sind die Schutzmaßnahmen und die Restriktionszonen (Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet) zum Ausbruch der Wildvogel-Geflügelpest in Kollmar am 25. November 2016 aufgehoben.

Dies wurde am 23.Dezember entsprechend in der Norddeutschen Rundschau bekannt gemacht. Die Bekanntmachung finden Sie auch unter dem Titel „Amtliche Bekanntmachungen".

Wichtig: Die sogenannte Anleinpflicht für Hunde und Katzen ist wieder aufgehoben.

Auch das Federwild darf wieder bejagt werden.

Die oberste Jagdbehörde weist aber darauf hin, dass auf die Jagd von Wassergeflügel zu verzichten ist.

Die Stallpflicht gemäß der Tierseuchenrechtlichen Verfügung des Kreises Steinburg über die Anordnung der Aufstallung von Geflügel zum Schutz gegen die Geflügelpest vom 09.11.2016 bleibt bis auf Weiteres bestehen.

Dies bedeutet, dass weiterhin sämtliches Geflügel (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse) eines Bestandes

a) in geschlossenen Ställen oder
b) unter einer Vorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung(Schutzvorrichtung) besteht,

zu halten ist.

Die Tierhalterinnen und Tierhalter werden nochmals aufgefordert, sich unbedingt an diese Anordnung zu halten.

Das Friedrich-Löffler-Institut hat in der letzten Risikobewertung vom 23.12.2016 nochmals die Schlussfolgerung dargestellt, dass „aufgrund der aktuellen Verbreitung von HPAIV H5N8 bei Wildvögeln in Europa und in derzeit 15 betroffenen Bundesländern Deutschlands von einem hohen Eintragsrisiko in Nutzgeflügelhaltungen und Vogelbestände in zoologischen Einrichtungen durch direkte und indirekte Kontakte zwischen Wildvögeln und Nutzgeflügel auszugehen ist, insbesondere bei Haltungen in der Nähe von Wasservogelrast- und Wildvogelsammelplätzen, einschließlich Ackerflächen, auf denen sich Wildvögel sammeln.

Oberste Priorität hat der Schutz der Nutzgeflügelbestände vor einer Infektion mit HPAIV H5N8. Hierbei steht die Errichtung einer physikalischen und funktionellen Barriere zwischen den Habitaten von Wildvögeln und den Geflügelhaltungen im Vordergrund.


Die Aufstallung von Geflügel und weitere Biosicherheitsmaßnahmen minimieren das Risiko eines direkten und indirekten Kontakts mit infizierten Wildvögeln. Berücksichtigt werden müssen vor allem auch indirekte Eintragungswege, beispielsweise über durch Wildvögel verunreinigtes Futter, Wasser oder verunreinigte Einstreu und Gegenstände (Schuhwerk, Schubkarren, Fahrzeuge usw.). Diese sind zu unterbinden und geeignete Desinfektionsmaßnahmen vorzusehen. Die Überprüfung, Optimierung und konsequente Umsetzung der Biosicherheitsmaßnahmen ist von höchster Bedeutung. Zur Einhaltung von Grundregeln der Biosicherheit sind Geflügelhalter gesetzlich verpflichtet.“

Bei Fragen steht das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt zu den üblichen Geschäftszeiten zur Verfügung.


In dringenden Notfällen außerhalb der Geschäftszeiten ist die Kooperative Regionalleitstelle West – Rettungsleitstelle sowie eine Ansprechperson über die Telefonnummer 04821/69447 erreichbar.

Pressemitteilung vom 23.12.2016

Geflügelpest in Schleswig-Holstein:
Weiteres Vorgehen im Kreis Steinburg

„Die für den Kreis Steinburg durchgeführten Beprobungen und Untersuchungen der letzten Wildvögel und im Hausgeflügel auf das Aviäre Influenzavirus H5N8 haben ausschließlich negative Ergebnisse ergeben“, erklärt Frau Dr. Birte Hellerich, Leiterin des Steinburger Veterinäramtes. „Das Veterinäramt hat somit mit der Aufhebung der ersten Schutzmaßnahmen in den Restriktionszonen und nach Ablauf der endgültigen Frist von 30 Tagen mit der Aufhebung der Gebiete selbst begonnen.“
Dies passiert in Form einer Allgemeinverfügung zu dem jeweiligen Ausbruch der Wildvogelgeflügelpest und wird auf der Internetseite des Kreises Steinburg und in der regionalen Presse öffentlich bekannt gemacht.

In Absprache mit dem Kreis Dithmarschen wurde mit den Restriktionsgebieten um den Ausbruch der Wildvogel-Geflügelpest in Burg begonnen.
Die Restriktionszonen sind in diesem Fall mit dem 23. Dezember 2016 aufgehoben.
Es folgt nach Rücksprache mit dem Kreis Pinneberg die Aufhebung der Schutzmaßnahmen und der Restriktionszonen in Kollmar und im Anschluss in St. Margarethen und Brokdorf.

Mit Inkrafttreten der jeweiligen Allgemeinverfügung werden im Sperrbezirk und im Beobachtungsgebiet lediglich noch vier Schutzmaßnahmen bestehen, die bis zur endgültigen Aufhebung der Restriktionszonen eingehalten werden müssen:

1. Sämtliches Geflügel (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse) eines Bestandes ist
a) in geschlossenen Ställen oder
b) unter einer Vorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung (Schutzvorrichtung) besteht, zu halten. 
2. Wer einen Hund oder eine Katze hält, hat sicherzustellen, dass diese im Sperrbezirk und im Beobachtungsgebiet nicht frei umherlaufen (Anleinpflicht).
3. Gehaltene Vögel dürfen nicht zur Aufstockung des Wildvogelbestandes freigelassen werden.
4. Federwild darf nur mit einer vorherigen Genehmigung oder aufgrund einer erteilten Anordnung gejagt werden.

„Die Stallpflicht gemäß der Tierseuchenrechtlichen Verfügung des Kreises Steinburg über die Anordnung der Aufstallung von Geflügel zum Schutz gegen die Geflügelpest vom 09.11.2016 bleibt bis auf Weiteres bestehen“, betont Frau Dr. Hellerich.

Die weitere Sammlung und Beprobung soll nur noch bei Auffinden einer größeren Zahl von verendeten Wildvögeln an einem Fundort (4 bis 5 Tiere) durchgeführt werden. Auf die Sammlung und Beprobung von Einzeltieren soll verzichtet werden.

„Da die Tierseuchenlage insgesamt ruhiger wird, wird der Bereitschaftsdienst des Veterinäramtes bis auf Weiteres ausgesetzt. In dringenden Notfällen erreichen Sie uns über die Kooperative Regionalleitstelle West – Rettungsleitstelle sowie über die Telefonnummer 04821/69 447“, informiert die Veterinärärztin. „An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Tierhalterinnen und Tierhaltern sowie den aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern für die sehr gute, konstruktive und zielführende Zusammenarbeit und Unterstützung bedanken.“

Meldung vom 01.12.2016

Wildvogel in St. Margarethen H5N8 positiv

In der Gemeinde St. Margarethen ist am 01.12.2016 die Geflügelpest bei einem verendeten Wildvogel amtlich festgestellt worden. Zur Eindämmung der Tierseuche sind um den Fundort des verendeten Wildvogels ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern nach der Geflügelpest-Verordnung festzulegen.
Daher wird folgendes Gebiet als Sperrbezirk festgelegt: Der Sperrbezirk erstreckt sich auf Teile der Gebiete der Gemeinden Büttel, Landscheide und Brokdorf sowie auf das gesamte Gebiet der Gemeinde St. Margarethen. In dem Kartenausschnitt, der Bestandteil dieser tierseuchenrechtlichen Verfügung ist, ist der Sperrbezirk durch die innere rote Linie umgrenzt.
Über den Sperrbezirk hinaus wird folgendes Gebiet als Beobachtungsgebiet festgelegt: Das Beobachtungsgebiet erstreckt sich auf Teile der Gebiete der Gemeinden Vaalermoor, Brokdorf, Büttel und Landscheide sowie die gesamten Gebiete der Gemeinden Wewelsfleth, Beidenfleth, Dammfleth, Stördorf, Landrecht, Nortorf, Kudensee, Neuendorf-Sachsenbande, Aebtissinwisch, Ecklak und Kudensee sowie das Gebiet der Stadt Wilster. In dem Kartenausschnitt, der Bestandteil dieser tierseuchenrechtlichen Verfügung ist, ist das Beobachtungsgebiet durch die äußere dunkelblaue Linie umgrenzt.
Weitere Informationen finden Sie in der tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung vom 01.12.2016 unter
http://www.steinburg.de/fileadmin/download/buerger-service/bekanntmachungen-stellenangebote/amtliche-bekanntmachungen/87-2016.pdf

Meldung vom 01.12.2016

Wildvogel in Brokdorf H5N8 positiv

In der Gemeinde Brokdorf ist am 01.12.2016 die Geflügelpest bei einem verendeten Wildvogel amtlich festgestellt worden. Zur Eindämmung der Tierseuche sind um den Fundort des verendeten Wildvogels ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern nach der Geflügelpest-Verordnung festzulegen.
Daher wird folgendes Gebiet als Sperrbezirk festgelegt: Der Sperrbezirk erstreckt sich auf Teile der Gebiete der Gemeinden St. Margarethen, Nortorf und Dammfleth und auf das gesamte Gebiet der Gemeinde Brokdorf. In dem Kartenausschnitt, der Bestandteil dieser tierseuchenrechtlichen Verfügung ist, ist der Sperrbezirk durch die innere rote Linie umgrenzt.
Über den Sperrbezirk hinaus wird folgendes Gebiet als Beobachtungsgebiet festgelegt: Das Beobachtungsgebiet erstreckt sich auf Teile der Gebiete der Gemeinden Borsfleth, Blomesche Wildnis, Hodorf, Bahrenfleth, Heiligenstedten, Bekdorf, Neuendorf-Sachsenbande, Moorhusen, Krummendieck, Ecklak, St. Margarethen, Nortorf, Dammfleth und Teile der Stadt Glückstadt sowie die gesamten Gebiete der Gemeinden Wewelsfleth, Beidenfleth, Kudensee, Landscheide Büttel und das Gebiet der Stadt Wilster. In dem Kartenausschnitt, der Bestandteil dieser tierseuchenrechtlichen Verfügung ist, ist das Beobachtungsgebiet durch die äußere dunkelblaue Linie umgrenzt.
Weitere Informationen finden Sie in der tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung vom 01.12.2016 unter
http://www.steinburg.de/fileadmin/download/buerger-service/bekanntmachungen-stellenangebote/amtliche-bekanntmachungen/89-2016.pdf

Meldung vom 25.11.2016

Wildvogel in Kollmar H5N8 positiv

In der Gemeinde Kollmar ist am 25.11.2016 die Geflügelpest bei einem verendeten Wildvogel amtlich festgestellt worden. Zur Eindämmung der Tierseuche sind um den Fundort des verendeten Wildvogels ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern nach der Geflügelpest-Verordnung festzulegen.
Daher wird folgendes Gebiet als Sperrbezirk festgelegt: Der Sperrbezirk erstreckt sich auf erstreckt sich auf Teile der Gebiete der Gemeinden Kollmar und Neuendorf b. Elmshorn. In dem Kartenausschnitt, der Bestandteil dieser tierseuchenrechtlichen Verfügung ist, ist der Sperrbezirk durch die innere rote Linie umgrenzt.
Über den Sperrbezirk hinaus wird folgendes Gebiet als Beobachtungsgebiet festgelegt: Das Beobachtungsgebiet erstreckt sich auf Teile der Gebiete der Gemeinden Kollmar, Neuendorf b. Elmshorn, Horst, Sommerland, Süderau, Krempe und Borsfleth sowie die gesamten Gebiete der Gemeinden Altenmoor, Kiebitzreihe, Herzhorn, Elskop, Engelbrechtsche Wildnis, Blomesche Wildnis, Krempdorf und die Stadt Glückstadt. In dem Kartenausschnitt, der Bestandteil dieser tierseuchenrechtlichen Verfügung ist, ist das Beobachtungsgebiet durch die äußere dunkelblaue Linie umgrenzt.
Weitere Informationen finden Sie in der tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung vom 25.11.2016, die hier zum Download bereitsteht:
• Tierseuchenrechtliche Verfügung über die Festlegung eines Sperrbezirks und eines Beobachtungsgebiets zum Schutz gegen die Geflügelpest durch Wildvögel
(Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung)

Meldung vom 22.11.2016

Geflügelpest: Restriktionszonen betreffen auch Steinburg

In Burg im Kreis Dithmarschen ist am 18.11.2016 die Geflügelpest bei einem verendeten Wildvogel amtlich festgestellt worden. Zur Eindämmung der Tierseuche sind um den Fundort des verendeten Wildvogels ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern nach der Geflügelpest-Verordnung festgelegt worden. Diese Restriktionszonen erstrecken sich über das Gebiet des Kreises Dithmarschen hinaus bis in den Kreis Steinburg hinein.
Somit befinden sich Teile von Gemeinden bzw. ganze Gemeinden des Kreises Steinburg ebenfalls in einem Sperrbezirk bzw. Beobachtungsgebiet mit entsprechenden tierseuchenrechtlichen Maßnahmen.
Am 21.11.2016 wurde die Tierseuchenrechtliche Verfügung über die Festlegung eines Sperrbezirks und eines Beobachtungsgebiets zum Schutz gegen die Geflügelpest durch Wildvögel öffentlich bekannt gemacht und tritt am folgenden Tag in Kraft. Diese Verfügung steht hier zum Download bereit:
• Tierseuchenrechtliche Verfügung über die Festlegung eines Sperrbezirks und eines Beobachtungsgebiets zum Schutz gegen die Geflügelpest durch Wildvögel
(Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung)

Hier sind die Restriktionsgebiete beschrieben und die Maßnahmen und Pflichten, die sich für die Tierhalter ergeben, aufgeführt.
Die Tierhalter, die sich im Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet befinden, werden vom Veterinäramt ergänzend persönlich angeschrieben.

Meldung vom 14.11.2016

Geflügelpest in Schleswig-Holstein
 
Am 08.11.2016 sind bei mehreren verendeten Wildvögeln in Schleswig-Holstein erstmals Geflügelpest-Erreger des Subtyps H5N8 nachgewiesen worden. Täglich kommen weitere positive Ergebnisse bei Totfunden von Wildvögeln in Schleswig-Holstein und in weiteren Bundesländern hinzu.
Am 10.11.2016 wurde erstmals ein Ausbruch der Geflügelpest im Hausgeflügel in einem kleinen Geflügelbetrieb in Lübeck nachgewiesen.
Am Freitag bestätigte sich der Verdacht von Geflügelpest in einem großen Hühneraufzuchtbetrieb im Kreis Schleswig-Flensburg mit 30.000 Tieren. Der Ausbruch der Geflügelpest im Hausgeflügel wurde auch hier festgestellt.
Im Kreis Steinburg ist derzeit noch kein Fall von Geflügelpest beim Wildvogel bzw. beim Hausgeflügel aufgetreten.
Am 10.11.2016 wurde per Allgemeinverfügung die Aufstallungspflicht für alle Geflügelhalter im Kreis Steinburg angeordnet. Diese ist am 11.11.2016 in Kraft getreten.
Es gilt für alle Geflügelhalter ausnahmslos die Stallpflicht für das Geflügel. Die Allgemeinverfügung steht hier zum Download bereit:
• Tierseuchenrechtliche Verfügung über die Anordnung der Aufstallung von Geflügel zum Schutz gegen die Geflügelpest vom 09.11.2016
Mit der Ausweitung der Wildvogel-Geflügelpest und dem Auftreten der Geflügelpest beim Hausgeflügel hat das Land Schleswig-Holstein zur Festlegung von vorbeugenden Biosicherheitsmaßnahmen in Geflügelhaltungen eine Allgemeinverfügung erlassen.
Weiterhin wurden Hinweise für Kleinbetriebe erarbeitet und veröffentlicht.
Die Allgemeinverfügung des Landes und die Hinweise für Kleinbetriebe stehen hier zur Verfügung:
• Allgemeinverfügung des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume zur Festlegung von vorbeugenden Biosicherheitsmaßnahmen in Geflügelhaltungen
• Verhaltensregeln für Kleinbetriebe mit Geflügelhaltung (unter 1.000 Tiere) und Geflügelhobbyhaltungen
Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Landes Schleswig-Holstein:
• Allgemeine Informationen/Übersicht:
http://www.schleswig-holstein.de/DE/Themen/G/Gefluegelpest/gefluegelpest.html
• Neue Regeln für kleinere Betriebe:
http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/G/gefluegelpest/161116_allgemeinverfuegung.html;
jsessionid=3BD88F871EBA6102CBB2F9C42B365B89

Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt ist im Rahmen der Geflügelpest außerhalb der Geschäftszeiten (auch am Wochenende) unter den Telefonnummern 04821/69447 und 0176/11169005 zu erreichen.

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