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Jagd- und Waffenwesen

Zurzeit längere Bearbeitungszeiten

Die Personalsituation in den Sachgebieten Jagd- und insbesondere im Waffenwesen des Steinburger Ordnungsamtes ist zurzeit so eng, dass es zu längeren Bearbeitungszeiten kommt.
Im Sachgebiet Waffenwesen werden neben Anträgen über die Erteilung waffenrechtlicher Erlaubnisse, insbesondere für Jäger und Sportschützen, auch die sogenannten „kleinen Waffenscheine“ bearbeitet. Antragsteller/innen müssen hier aktuell mit deutlichen Verzögerungen rechnen.
Es ist eine Ausnahmesituation, die kurzfristig nicht zu ändern ist.
Die Kreisverwaltung bittet herzlich um Verständnis.

Sprechzeiten der Jagd- und Waffenbehörde:

montags bis mittwochs und freitags 08.00 bis 12.00 Uhr, mittwochs 14.30 bis 15.45 Uhr

Jagdwesen

Zum Ausüben der Jagd ist das Ablegen der Jägerprüfung Voraussetzung. Nähere Auskünfte hierzu gibt die untere Jagdbehörde. Diese erteilt auch Jagdscheine und trifft Anordnungen rund um die Jagd.
Vorbereitungslehrgänge für die Ablegung der Jägerprüfung bietet die Kreisjägerschaft Steinburg an.

Ansprechpartner
E-MailTelefon
04821/69 287 (Fax)
Herr Hartnack, J.04821/69 337

Waffenwesen

Hier werden neben Anträgen über die Erteilung waffenrechtlicher Erlaubnisse, insbesondere für Jäger und Sportschützen, auch die sogenannten „kleinen Waffenscheine“ bearbeitet.

Ansprechpartner
E-MailTelefon
04821/69 287 (Fax)
Herr Steffen04821/69 296

Kleiner Waffenschein

Der Erwerb, der Besitz und das Führen von Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen, die mit dem Zulassungszeichen nach Anlage 1 Abbildung 2 (PTB-Zeichen im Kreis) zur 1. WaffV versehen sind, war bisher Personen gestattet, die das 18. Lebensjahr vollendet hatten.

Mit der Novellierung des Waffengesetzes zum 01.04.2003 ist das Führen (die Ausübung der tatsächlichen Gewalt über diese Gegenstände außerhalb des eigenen befriedeten Besitztums, der Wohnung oder der Geschäftsräume) dieser Waffen nunmehr von einer Erlaubnis abhängig gemacht worden. Diese Erlaubnis wird in Form des so genannten Kleinen Waffenscheins von der zuständigen Waffenbehörde erteilt.

Nach § 2 Abs. 2 des Waffengesetzes in Verbindung mit der Anlage 2 Abschnitt 2 Unterabschnitt 3 zum Waffengesetz ist für die Erteilung des Kleinen Waffenscheins kein Sachkunde-, Bedürfnis- und Haftpflichtversicherungsnachweis im Sinne von § 4 Abs. 1 Nr. 3 – 5 des Waffengesetzes notwendig. Von der zuständigen Behörde sind lediglich die waffenrechtliche Zuverlässigkeit und die persönliche Eignung zu prüfen. Der Kleine Waffenschein wird unbefristet ausgestellt.

Die Einführung des Kleinen Waffenscheines erfolgte auf Grund des Umstandes, dass Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen häufig zur Begehung von Straftaten, insbesondere von Raubüberfällen, mitgeführt wurden.

Hinweise

  • Das Schießen mit den genannten Waffen ist nur in Notwehrsituationen bzw. mit einer behördlichen Erlaubnis gestattet.
  • Für die Erteilung des Kleinen Waffenscheines werden Verwaltungsgebühren in Höhe von 60,00 € erhoben.
  • Das Führen der genannten Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen ohne den Kleinen Waffenschein ist eine Straftat nach § 52 Abs. 3 Nr. 2 a WaffG und kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe geahndet werden.
  • Der Kleine Waffenschein berechtigt nicht, Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen bei Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes und bei öffentlichen Veranstaltungen im Sinne von § 42 des Waffengesetzes zu führen.

Das Formular "Antrag auf Erteilung des Kleinen Waffenscheins“ können Sie »hier herunterladen.

Außerdem ist eine Beantragung auch über den "Einheitlichen Ansprechpartner des Landes Schleswig-Holstein" möglich. Unter folgendem Link gelangen zur Online-Beantragung: https://www.ea-sh.de/EA/DE/Suchen/TopTen/09_kleiner_waffenschein_10/09_kleiner_Waffenschein.html.

Waffenaufbewahrung

Die Aufbewahrung von Waffen und Munition ist neu geregelt und unaufgefordert nachzuweisen.

Verbotene Waffen

Verbotene Waffen sind in der Anlage 2 zum Waffengesetz Abschnitt 1 genannt.

Die anfallenden Verwaltungsgebühren im Bereich Jagd- und Waffenwesen können Sie ab einer Mindestgebühr von 20,00 Euro mit der EC-Karte bezahlen (PIN-Eingabe ist erforderlich).
Mit einer Kreditkarte oder einer EC-Karte einer ausländischen Bank kann nicht bezahlt werden.

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