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Bürgerbeteiligung

© fotolia, RobertKnescheke

Die Kreisverwaltung muss moderner, bürgerfreundlicher werden und Sie begleiten uns.

Der Grund für die Planungen eines Neubaus liegt in dem dringenden und langjährigen Bedarf neuer Büros.
Wir möchten Sie herzlich einladen, uns über den gesamten Prozesses zu begleiten. Gemeinsam und mit Ihrer Hilfe möchten wir die Planungen zu einer modernen und bürgerfreundlichen Verwaltung zum Erfolg bringen.

Zwischen März und Mai 2016 wurde ein Ideenwettbewerb veranstaltet, in dessen Rahmen sich Architekten überlegt haben, wie der Neubau großer Teile der Kreisverwaltung am jetzigen Standort am besten gestaltet werden kann (näheres dazu unter „Ideenwettbewerb“).


An diesem Wettbewerb haben 14 Büros teilgenommen. Fünf der 14 Entwürfe wurden durch eine Fachjury prämiert. 


Die Ergebnisse aller Teilnehmer wurden im Kreishaus und auf der kreiseigenen Homepage ausgestellt und veröffentlicht. Außerdem wurden die Ergebnisse der 5 prämierten Büros noch an allen kommunalen Verwaltungsstandorten innerhalb des Kreises ausgestellt.


Anfang Juli fanden mehrere Workshop-Termine statt, innerhalb derer jeder Bürger eingeladen war, sich mit den prämierten Entwürfen auseinanderzusetzen. Anhand der Pläne und am Umgebungsmodell wurden alle Teilnehmer durch erfahrene Stadtplaner in das Thema eingeführt. Alle Teilnehmer hatten die Möglichkeit miteinander zu diskutieren, oder sich alleine mit dem Thema auseinandersetzten. Anmerkungen und Ideen oder aber auch kritische Aspekte zu den prämierten Entwürfen konnten aufgeschrieben und abgeben werden.


Es konnte eine rege Teilnahme an den jeweiligen Terminen festgestellt werden. Alle Anmerkungen wurden durch zu einem Bürgerbericht zusammengefasst.  Zu dem Bürgerbericht gelangen Sie mit einem ⇒ Klick.

Mit Zustimmung des Kreistages am 30.06. konnten die fünf prämierten Büros mit der Vertiefung Ihrer Entwürfe beauftragt werden (siehe auch Städtebaulicher Ideenwettbewerb und Mehrfachbeauftragung - Städtebaulicher Entwurf).

Die öffentliche Auftaktveranstaltung zu Beginn der Mehrfachbeauftragung fand am 5. Juli statt. Auf dieser Veranstaltung bot sich allen Interessierten die Möglichkeit, die Ideen der Wettbewerbsbeiträge von den Planern persönlich vorgestellt und erläutert zu bekommen.

In der ersten Augustwoche folgte als nächster Beteiligungsschritt das Zwischenkolloquium. Dieser Termin fand in Form einer gebundenen Beteiligung statt, das heißt, dass die interessierten Bürgerinnen und Bürger, die sich in den voran gegangenen Veranstaltungen für eine weitere Beteiligung in eine Liste eingetragen haben, konkret zu diesem Termin eingeladen wurden.

Im Zwischenkolloquium erläuterten die Planer ihren derzeitigen Entwurfsstand. Anschließend hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, mit den Planern ihren Entwurf zu diskutieren und Anregungen beizusteuern.

Hier sehen Sie die Hinweise aus dem Zwischenkolloquium an die Architekten:

© Stöckmann
© Glatki
© Stöckmann
© Stöckmann
© Stöckmann
© Glatki
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Den Abschluss der Mehrfachbeauftragung bildete die Endpräsentation am 26. September. Die Veranstaltung begann mit der Vorstellung der Entwürfe durch die Architekten. Im Anschluss an die Vorstellung wurden die anwesenden Gäste befragt, wie sie die Entwürfe aus Ihrer Sicht z. B. hinsichtlich der städtebaulichen Figur, der städtebaulichen Einbettung oder der Funktionalität bewerten. Das Feedback der Anwesenden war überwiegend positiv.  

Ein Großteil der Gäste war auch schon bei den vorangegangenen Veranstaltungen dabei, so dass auch die Berücksichtigung der Bürgeranmerkungen aus den vorherigen Veranstaltungen festgestellt werden konnte.

© Stöckmann
© Stöckmann
© Stöckmann

„Welche Wünschen an eine moderne Kreisverwaltung haben Sie?“
Mit dieser Frage wurden ankommende Gäste begrüßt zu einer weiteren öffentlichen Veranstaltung zum Thema Kreishausneubau am 20. Juli 2017 im Kreistagssaal. Viele der rund 40 Teilnehmer/innen der Abendveranstaltung antworteten spontan darauf und hielten ihre Ideen auf Karten fest. So ergab sich schon zu Beginn ein Bild breitgefächerter Anregungen und Wünsche aus verschiedenen Perspektiven. Hauptthema der Veranstaltung war jedoch der Entwicklungsschritt zur städtebaulichen Leitidee, die aus Erkenntnissen aus dem vorangegangenen Wettbewerb hervorgegangen ist.

Die Eingangsfrage ebnete zunächst gedanklich den Weg für den ersten Vortrag, in dem Herr Tüxen, leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Itzehoe Land, seine Vorstellung einer idealen Verwaltung beschrieb. Dabei betonte er, dass es ihm dabei weniger um äußerliche Dinge, z. B. städtebauliche Belange ginge, sondern vielmehr um funktionale Erwartungen an ein modernes Gebäude und vor allem um den Dienstleistungsgedanken der Mitarbeiterschaft, also die „inneren Werte“. Mit plakativen Beispielen wurde sowohl die Wahrnehmung der Kunden beim Betreten der Kreisverwaltung als auch die Verantwortung der Kreisverwaltung als Arbeitgeber gegenüber dem Personal beschrieben. Mit dem Wunsch, möglichst bald eine moderne und attraktive Kreisverwaltung für Besucher/innen und Angestellte zu erhalten, beendete Herr Tüxen seinen Vortrag.
Herr Luchterhandt, der wie schon bei vorangegangenen Veranstaltungen durch den Abend führte, dankte Herrn Tüxen für seine Gedanken zum Thema moderne Verwaltung und stellte einige Übereinstimmungen mit den Ideen der Gäste vom Beginn des Abends fest.

Nach diesem Blick ins „Innere“ rückte das Äußere in den Fokus: der Stadtplaner Herr Escosura erläuterte die sogenannte „Leitidee“ und den Stand des Bauleitplanverfahrens. Er ist beauftragt, die für den Kreishausneubau erforderliche Neuaufstellung des Bebauungsplans vorzubereiten. Darin werden Rahmenbedingungen wie Höhe, Gliederung, Bauart und Nutzung von Gebäuden und Grundstücken geregelt, Themen wie Verkehr, Verkehrslärm und Artenschutz als Teilaspekte von Experten untersucht und Ergebnisse beigesteuert. Grundlage für die Aufstellung des Bebauungsplans ist die Leitidee enthalten. Sie ist ein Extrakt der besten Entwurfsansätze und Ideen aus dem städtebaulichen Wettbewerb von 2016 (siehe auch Info „Leitidee“) Die förmliche Bürgerbeteiligung ist für Mitte 2018 vorgesehen.

Nach Aufforderung Herrn Luchterhandts ans Publikum folgten einige Fragen und Wortmeldungen zum ÖPNV, zu Abbruchplanungen und Bauablauf, zur Barrierefreiheit im geplanten Gebäude und zu den Freianlagenplanungen. Im Anschluss entwickelte sich zwischen den Teilnehmer/innen eine lebhafte Diskussion zu den jeweiligen Themen, von Seiten der Verwaltung konnten dabei Antworten und Auskünfte gegeben werden.

 

 

© Stöckmann

Zum Abschluss des Abends wurde ein kurzer Einblick zum Stand des gesamten Verfahrens und Ausblick auf den weiteren Prozess gegeben. Herr Lindner, Leiter der Abteilung Kreishausneubau, skizzierte dabei die kommenden Meilensteine anhand eines Zeitstrahls. Dabei wies er auch auf die nächsten Beteiligungstermine hin, die für den Winter geplant sind. Im November sollen die Themen Außenanlagen und Parkplätze und zum Anfang nächsten Jahres erste Vorentwürfe zum neuen Kreishausgebäude behandelt werden.

Nach Beantwortung einiger Fragen der Anwesenden zum weiteren Prozess entließ Herr Luchterhandt die Gäste in den noch sonnigen Abend mit der Aufforderung, auch zukünftig die Öffentlichkeitstermine wahrzunehmen. Nur so könnten Fragen geklärt und mögliche Probleme bestmöglich aus dem Weg geräumt werden.

Ergebnisse aus vorherigen Bürgerbeteiligungen

Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung aus den Workshops nach dem Ideenwettbewerb wurden als Bürgerbericht aufgearbeitet. Dieser ist unter der Seite HistorieAusstellungen und Workshops für Sie bereit gestellt.

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