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Stromnetzausbau

Quelle "TenneT TSO GmbH"

Die Umsetzung der Energiewende, insbesondere der Netzausbau, wird die Raumentwicklung im Kreis Steinburg in den nächsten Jahren erheblich beeinflussen. Das Ziel der Landesregierung, 1,5 % der Landesfläche als Windeignungsfläche auszuweisen, erfordert den Ausbau der Leitungsnetze, um einen Teil des erzeugten Stroms in die Verbrauchszentren in Süddeutschland zu transportieren.
Der Kreis Steinburg spielt hierbei aufgrund seiner geographischen Lage eine wichtige Rolle als „Durchleitungsregion“. Die Wertschöpfung durch die Erzeugung von Strom mit erneuerbaren Energien spielt im Verhältnis zu den Kreisen Dithmarschen und Nordfriesland im Kreis Steinburg nur eine geringe Rolle.
Der aktuelle Netzentwicklungsplan Strom hat aufgrund des massiven Ausbaus der regenerativen Energien in Schleswig-Holstein einen großen Übertragungsbedarf in den Süden ermittelt. Die erforderliche großräumige Übertragungskapazität soll durch Korridore für Hochspannungsgleichstromübertragungen (HGÜ) zwischen Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern gesteigert werden. Der Kreis Steinburg ist von HGÜ-Verbindungen zwischen Brunsbüttel – Großgartach in Baden-Württemberg und zwischen Wilster nach Grafenrheinfeld bei Schweinfurt betroffen.

Mit dem Ziel eine möglichst große Akzeptanz für den Netzausbau zu erzielen, ist eine frühzeitige Beteiligung der Bürger durch die Bundesnetzagentur und die Netzbetreiber bei der Planung unverzichtbar, damit diese die Möglichkeit haben, ihre Hinweise und Argumente frühzeitig in den Planungsprozess einzuspeisen. Aktuell führt der Netzbetrieber TenneT eine Vorbeteiligung zum Projekt SuedLink durch.

Zur fachlichen Begleitung des Netzausbaus wurde von der Kreisverwaltung themenbezogenes Kartenmaterial erstellt. Diese Karten liefern auch unabhängige Informationen für interessierte Bürger:

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