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Jugendhilfeplanung und Controlling

Stabstellenleiter
Herr Rönnau04821/69 398
Fax der Stabstelle04821/69 556

Die Bereiche Jugendhilfeplanung und Controlling haben eine steuerungsunterstützende Funktion und sind der Amtsleitung organisatorisch als Stabsstelle zugeordnet.

Team Kinderschutz

Frau Winter, Teamleiterin04821/69 551
Frau Diener04821/69 534
Frau Erdmann04821/69 622

Mit dem am 01.01.2012 eingeführten Bundeskinderschutzgesetz wurde unter anderem der Auftrag der Jugendämter weiter konkretisiert. Mit den Änderungen im SGB VIII und der Einfügung des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) wurde der Stab Jugendhilfe & Controlling um die Sachgebiete Frühe Hilfen und Kinderschutz erweitert.
Während bei den Frühen Hilfen der Schwerpunkt im Auf- und Ausbau von Netzwerken liegt, hat das Sachgebiet Kinderschutz, mit Beratung und Information aller beteiligten Akteure im Kinderschutz, u.a. den Fokus auf die Qualitätssicherung.

Die Beratung ist kostenfrei!

Beratung bei möglicher Kindeswohlgefährdung
Es ist nicht immer leicht, Anzeichen einer Kindeswohlgefährdung richtig zu beurteilen und ein mögliches Gefährdungsrisiko für Kinder und Jugendliche einzuschätzen. Hier möchte das Jugendamt des Kreises Steinburg alle Ratsuchenden unterstützen und bietet kostenfrei, anonymisiert und niedrigschwellig eine fachliche Beratung an.
Alle Personen, die beruflich, neben- oder ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, und zur Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung Unterstützung benötigen, können diese Beratung in Anspruch nehmen: Lehrkräfte, Ärzte/innen, Hebammen, Tagespflegepersonen, Personal in Schulen, Psycholog/innen, Mitarbeiter von Musik oder Ballettschulen, Trainer/innen in Sportvereinen, Ehrenamtliche, Honorarkräfte, Auszubildende, Mitarbeiter/innen im Einzelhandel, Gastronomie und Hand-werk etc.

Pseudonymisierte Beratung
Die Beratung erfolgt pseudonymisiert (der Name oder ein anderes Identifikationsmerkmal wird durch ein Pseudonym ersetzt) um eine Identifizierung des Betroffenen auszuschließen. Erst, wenn sich herausstellt, dass das Kind oder der Jugendliche akut gefährdet ist, müssen dem Jugendamt konkrete Daten übermittelt werden, damit der notwendige Schutz sichergestellt werden kann. Sofern Sie es wünschen, werden Sie als Meldeperson, namentlich nicht erfasst. Diese Datenübermittlung darf auch von Berufsgeheimnisträgern wie Ärzten und Hebammen erfolgen.

 

Beratung, Unterstützung und Begleitung
- Beratung bei der Gefährdungseinschätzung
- Unterstützung beim Erarbeiten eines Hilfs- und Schutzkonzeptes
- Empfehlung weiterer Handlungsschritte
- Information über weitere unterstützende Angebote
- Hilfestellung zur Durchführung von Elterngesprächen
- Unterstützung bei der Klärung datenschutzrechtlicher Bestimmungen
- Begleitung im Prozess, Erörterung und Abwägung von möglichen Zugängen, Hilfen und Unterstützung für das Kind/den Jugendlichen, die Eltern und Familie

Die gesetzliche Vorgabe des 2012 in Kraft getretenen Bundeskinderschutzgesetzes besagt, dass alle Personen, die beruflich mit Kindern und Jugendlichen im Kontakt stehen, bei Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung „hinsehen und selbst aktiv werden müssen“. Diese Personen haben Anspruch auf eine Fachberatung durch die Jugendämter, um im Prozess der Gefährdungseinschätzung mehr Handlungssicherheit zu erlangen.
Die „Insoweit erfahrene Fachkraft“ unterstützt Se bei der Gefährdungseinschätzung und erarbeitet mit Ihnen zusammen die nächsten möglichen Schritte, die Sie in Ihrem konkreten Fall gehen könnten.

Frühe Hilfen

Frühe Hilfen umfassen sämtliche präventive bedarfsgerechte Hilfe-und Unterstützungsangebote ab Schwangerschaft/ Geburt bis zum 3.- Lebensjahr des Kindes.
Im Fokus steht derzeit  die selektive Prävention. Es werden Einzel- und Gruppenangebote sowie  aufsuchende Unterstützung vorgehalten. Primäre Zielsetzung ist die alltagspraktische Hilfe, die Stärkung der Eltern- und Erziehungskompetenz sowie die Förderung der kindlichen Entwicklung.
Aufgrund der Nähe der Handlungsfelder Frühe Hilfen und Familienzentren gilt es die Angebotsstrukturen und damit einhergehend die Schnittstellen und Schwerpunktsetzung aufeinander abzustimmen. Dies ist verbunden mit der Stärkung von Kooperationen unterschiedlicher Institutionen und damit der Akteursbeziehungen untereinander, sozialräumlich wie kreisweit.
Konkrete praxisorientierte und realisierbare Kriterien befinden sich in Ausarbeitung.

Liebe Mutter, lieber Vater, liebe Eltern, liebe Familien,

Die Geburt eines Kindes ist ein freudiges Ereignis, das mit viel Glück und Freude einhergeht, aber auch mit Gefühlen von Unsicherheit, Angst und Überforderung verbunden sein kann.
Die Frühen Hilfen Kreis Steinburg sind ein Zusammenschluss mehrerer Personen und Institutionen mit dem Ziel Sie zu begleiten, zu unterstützen und Ihnen Wege aufzuzeigen, wenn Sie Informationen, Beratung und Hilfe benötigen.
Die kostenfreien Angebote der "Frühen Hilfen - Kreis Steinburg" richten sich an schwangere Frauen, Alleinerziehende und Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern bis zum 3. Lebensjahr mit dem Ziel:

• Sie im Alltag zu begleiten und zu beraten
• die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Kind zu fördern
• die Entwicklung Ihres Kindes zu unterstützen
• Ihnen neue Wege als Eltern aufzuzeigen

Die Frühen Hilfen beinhalten sowohl Gruppen- als auch Einzelangebote sowie Unterstützung im häuslichen Umfeld, d.h. wir kommen auch zu Ihnen nach Hause, wenn Sie dies wünschen und beraten und begleiten Sie in Ihrem Alltag mit Ihrem Kind.
Alle Unterstützungsleistungen sind kostenlos und vertraulich.

Nachstehende Angebote werden gefördert im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen

Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen

Sie sind schwanger oder gerade Eltern geworden und fühlen sich unsicher?

Dann ist eine Familienhebamme oder Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin (FGKiKP) für Sie da. Sie begleitet Sie in der Schwangerschaft, aber auch nach der Geburt des Kindes zu Hause. Sie berät und unterstützt Sie in all Ihren Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Baby. Sie hilft zum Beispiel, wenn Ihr Baby unruhig ist, häufig schreit oder schwierig zu füttern ist. Sie vermittelt Sie ggf. weiter an spezialisierte Fachkräfte, Ämter oder auch zu Kursen und anderen hilfreichen Angeboten.

Die Unterstützung ist für Sie kostenfrei und vertraulich.

Rufen Sie uns gerne an oder mailen Sie uns.

Diakonie Rantzau-Münsterdorf gGmbH
Wilhelmstr. 4, 25524 Itzehoe
Tel.: 04821/4030249 oder
mobil: 0151/62826626
fruehe-hilfen[at]die-Diakonie.org

Familienhebammen

Andrea Dewitz      Raum Glückstadt
Grit Guschl           Raum Itzehoe

Familien-, Gesundheits-, Kinder-, Krankenpflegerinnen (FGKiKP)

Frau Kegler            Raum Glückstadt / Richtung Elmshorn

Koordination:
Diakonisches Werk Rantzau-Münsterdorf gGmbH
Wilhelmstraße 4
25524 Itzehoe
familienhebamme[at]die-diakonie.org
Tel.: 04821/4030249 oder
mobil: 0151/62826626

Familienpaten

Sie sind Eltern von einem Baby oder Kleinkind(ern) bis zum 3. Lebensjahr?

…das Leben mit kleinen Kindern ist schön, aufregend – und manchmal ganz schön anstrengend. Bei aller Freude über das Kind gibt es täglich Situationen, in denen Sie gut eine helfende Hand gebrauchen könnten.Familienpaten können durch handfeste und konkrete Unterstützung kleine Verschnaufpausen schaffen, in denen Sie wieder Kraft tanken können. Familienpaten sind durch den Deutschen Kinderschutzbund e.V. weitergebildet und geprüft.

Die Unterstützung ist für Sie kostenfrei und vertraulich.

Rufen Sie uns gerne an oder mailen Sie uns.

Deutscher Kinderschutzbund
Ortsverband Itzehoe e. V.

Markt 16
25524 Itzehoe
Tel.: 04821/3731 oder
mobil: 0151/54967055
familienpaten.steinburg[at]web.de

Wellcome - praktische Hilfe nach der Geburt

Wellcome ist moderne Nachbarschaftshilfe.

Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen unterstützen Familien und Alleinerziehende in der Zeit nach der Geburt bis zum 1. Lebensjahr des Kindes.

Sie erhalten 1-2 mal pro Woche ganz lebenspraktische Hilfe und/oder Beratung, d.h. die Ehrenamtlichen kümmern sich um das Baby oder das Geschwisterkind, begleiten die Eltern außer Haus, unterstützen Sie im Alltag, hören zu und zeigen Ihnen bei Bedarf weitere Angebote auf.

Rufen Sie uns gerne an oder mailen Sie uns.

Diakonisches Werk Rantzau-Münsterdorf gGmbH
Wilhelmstraße 4
25524 Itzehoe
Tel.: 04821/4030251
itzehoe[at]wellcome-online.de
Sprechzeit: mittwochs von 10 - 12 Uhr

Netzwerk Frühe Hilfen im Kreis Steinburg

Die Frühen Hilfen Kreis Steinburg sind ein Zusammenschluss mehrerer Personen und Institutionen mit dem Ziel Sie als (junge) Mutter und Vater ab der Schwangerschaft und Geburt zu begleiten und für Sie und Ihr Baby bzw. Kleinkind (bis zum 3. Lebensjahr) Wege aufzuzeigen, wenn Sie Informationen, Beratung und Hilfe benötigen. Die Netzwerkpartner der Frühen Hilfen sind Akteure an den Schnittstellen zwischen der Gesundheitshilfe, des Sozialwesens, der Jugendhilfe, der Familienbildung, des ehrenamtlichen Engagements und der organisierten Selbsthilfe.

Durch die Vernetzung der einzelnen Akteure im Handlungsfeld Frühe Hilfen können Ihnen bedarfsgerechte und weiterführende Hilfs- und Unterstützungsangebote unterbreitet werden.

besonderer Datenschutzhinweis

Bei Inanspruchnahme des Netzwerkes Frühe Hilfen Kreis Steinburg kann für eine lückenlose und angemessene Unterstützung ein Datenaustausch zwischen den Einrichtungen stattfinden, deren Hilfe in Anspruch genommen wird. Ein Austausch Ihrer Daten findet ausschließlich gemäß Einverständniserklärung statt und berücksichtigt die datenschutzrechtlichen Bestimmungen.

Sie haben das Recht Auskunft- und Akteneinsicht zu gespeicherten Daten Ihrer Person bei den entsprechenden Institutionen einzuholen. Es erfolgt darüber hinaus keine zentrale Datenspeicherung Ihrer Person.

• 27.09.2017   14:00 – 17:00 Uhr Netzwerktreffen Frühe Hilfen im Familienzentrum/ Plietsch-Hus Brokstedt
• 15.11.2017   Fachtag Frühe Hilfen in Kiel: Rückblick mit Ausblick – Frühe Hilfen in Schleswig-Holstein
• 24.11.2017   09:00 – 13:00 Uhr Regionaler Fachtag Kreis Dithmarschen und Kreis Steinburg: Datenschutz im Handlungsfeld Frühe Hilfen, im Dithmarsenpark in Albersdorf

Familienzentren

Ein Familienzentrum ist Ort der Begegnung, Begleitung, Bildung und Beratung für Familien vor Ort, d.h. in bekannten Räumen mit vertrauten Personen (z.B. Kita) werden leicht zugängliche und bedarfsorientierte Angebote vorgehalten.
Familien werden unabhängig von Ihrer Herkunft, Lebenslage und Religion gestärkt, die Teilhabe von Jung und Alt am Leben in der Gemeinschaft wird gewährleistet und förderliche Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen werden sichergestellt.
Kenntnis und Verstehen der sozialräumlichen und lebensweltlichen Bedingungen der Familien sind ebenso wie eine aktive Beteiligung der Familien wesentlich, um an den Bedarfen und Bedürfnissen der Menschen orientierte, leicht zugängliche Angebote vorzuhalten. Diese werden in verschiedenen Handlungsfeldern entwickelt:
• Elternbildung und Erziehungskompetenz
• Integrationsförderung
• Förderung von sozial besonders benachteiligten Kindern
• Förderung einer bruchloser Bildungsbiographie
• Stärkung des effektiven Übergangs Kita – Schule
• Vereinbarkeit von Familie und Beruf
So finden Sie in den Familienzentren des Kreises Steinburg z.B. Offene Treffs, Elterncafés, Krabbelgruppen, Beratung und Infoveranstaltungen zu bestimmten Themen, Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, Kurse für Alleinerziehende und Flüchtlingsmütter.
Informieren Sie sich über die Angebote des Familienzentrums in Ihrer Nähe:

Familienzentren im Kreis Steinburg

Das Ev. Familienzentrum Itzehoe wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein. Familienzentrum mit Integrationsschwerpunkt.

Kontakt:
Leitung: Karina Brandenburg
Koordination: Birthe Schmiedeberg
Lindenstr. 93 / Wilhelmstr. 4
25524 Itzehoe
Leitung: 04821/ 888 35 70
Verwaltung: 04821/ 889 85 47
Fax: 04821/ 889 85 48
info[at]fbs-itzehoe.de


Informieren Sie sich auf unserer Homepage über unsere Leistungsangebote:
www.fbs-itzehoe.de

Das Familienzentrum der FBS Glückstadt e.V. wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein. Familienzentrum mit Integrationsschwerpunkt.

Kontakt:
Leitung FBS Glückstadt: Daniela Ruge
Am Burggraben 1
25348 Glückstadt
04124/ 1455
fbs-glückstadt[at]t-online.de
Koordination:
Marion Schink  
Janssenweg 33
25348 Glückstadt
0151/74107519
m.schink[at]fbs-glueckstadt.de

Informieren Sie sich auf unserer Homepage über unsere Leistungsangebote:
www.fbs-glueckstadt.de

Das Familienzentrum und Mehrgenerationenhaus Kellinghusen wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein. Familienzentrum mit Integrationsschwerpunkt.

Kontakt:
Karsten Hanstein
Schulstraße 4
25548 Kellinghusen
04822/ 3914 oder 3191
mgh[at]amt-kellinghusen.de


Informieren Sie sich auf unserer Homepage über unsere Leistungsangebote:
www.mgh-kellinghusen.de

Das Familienzentrum St. Ansgar wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein. Familienzentrum mit Integrationsschwerpunkt.

Kontakt:
Geschäftsführung: Michael Grandt
Coriansberg 18 – 20
25524 Itzehoe
04821/ 14 89 380
info[at]familienzentrum-iz.de


Informieren Sie sich auf unserer Homepage über unsere Leistungsangebote:
www.familienzentrum-iz.de

Das Familienzentrum Brokstedt wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein.

Kontakt:
Koordination: Heike Bednarz
Jugendumwelthaus
Dörnbek 8a
24616 Brokstedt
0176/30184502
Träger: Miteinander leben e.V.
Osterfeld 42b
24616 Brokstedt
familienzentrum[at]mile-brokstedt.de

Informieren Sie sich auf unserer Homepage über unsere Leistungsangebote:
www.mile-brokstedt.de

Jugendhilfe, Schule und Beruf

Ansprechpartner/in

N.N.
Die Stelle ist ausgeschrieben
04821/69 514

 

 

Kartenausschnitt des Landes Schleswig-Holstein mit den Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg (Westküste)
Logo Praktikumsnetzwerk Westküste

Vielfalt auf einen Blick

Meister fallen nicht vom Himmel. Praktikantinnen und Praktikanten finden sich nicht auf der Straße. Eine gute Praktikantenstelle zu finden, ist nicht ganz leicht. Hilfestellung bietet das Netzwerk "Praktikum Westküste" der Kreise Nordfriesland, Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg.

Zum Praktikumsnetzwerk geht es hier:

» www.praktikum-westküste.de

Jugendarbeit und erzieherischer Kinder- und Jugendschutz

Jugendhilfeplanung

Jugendhilfeplanung ist das vom Gesetzgeber vorgegebene Instrument, mit dem der Träger der öffentlichen Jugendhilfe im Rahmen seiner Gesamtverantwortung dafür zu sorgen hat, dass alle Aufgaben des SGB VIII erfüllt werden. Dazu ist es notwendig, positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien zu schaffen und zu erhalten. Praktisch bedeutet das vor allem, dass die vielfältigen Angebote, Einrichtungen, Dienste und Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe lebensnah ausgestaltet werden müssen. Um das zu erreichen, ist eine gemeinsame, ressortübergreifende Zusammenarbeit aller an der Kinder- und Jugendhilfe beteiligten Akteure voranzutreiben. Nur so kann eine kommunale Planung den jungen Menschen und ihren Familien in ihrer Lebensrealität gerecht werden.
Jugendhilfeplanung ist damit das zentrale strategische Instrument. Hier werden die Maßnahmen von Einzelakteuren sowie alle Bausteine und Facetten in ihrer Gesamtheit mit dem Ziel gebündelt, die jungen Menschen und ihre Familien zu unterstützen, wo sie Unterstützung brauchen und Kinder zu schützen, wo sie des Schutzes bedürfen.
Die grundsätzlichen Ziele von Jugendhilfe, und damit auch die grundlegende Orientierung der Jugendhilfeplanung, sind im § 1 Abs. 3 SGB VIII festgelegt.

Wesentliche Ziele der Jugendhilfeplanung sind demnach:
• Erhalt und Pflege der Kontakte zur Familie und dem sozialen Umfeld;
• junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern und dazu beizutragen, Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen;
• positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten oder zu schaffen;
• besondere Förderung junger Menschen und Familien in gefährdeten Lebens- und Wohnbereichen;
• dazu beizutragen, dass Mütter und Väter die Aufgaben in der Familie und Erwerbstätigkeit besser miteinander vereinbaren können;
• Gewährleistung eines möglichst wirksamen, vielfältigen und abgestimmte Angebotes von Jugendhilfeleistungen.

§ 80 SGB VIII beschreibt die Planungsschritte zur Umsetzung der Ziele und damit die grundlegenden Aufgaben für die Jugendhilfeplanung:
• den Bestand an Einrichtungen und Diensten festzustellen,
• den Bedarf unter Berücksichtigung der Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen zu ermitteln und
• die zur Befriedigung des Bedarfs notwendigen Vorhaben rechtzeitig und ausreichend zu planen.

Controlling

Controlling ist ein Instrument der Steuerungsunterstützung.
Es bedeutet Steuerung über vorgegebene Ziele und deren strukturierte Überprüfung. Controlling berät und unterstützt. Wichtig sind die Leistungsprozesse, da hier neben dem Erfolg der Arbeit auch der Einsatz der Ressourcen (u. a. Personal, finanzielle Ressourcen durch extern vergebene Leistungen und Hilfe) entscheidend beeinflusst wird. Fachliche und finanzielle Ziele sind gleichzeitig im Blick zu halten; die fachliche Aufgabenerfüllung ist immer notwendige Bedingung.
Teile des Controlling-Systems sind ein Berichtswesen mit Kennzahlen, systematische Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen und eine kontinuierliche Informationsvermittlung.

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