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Ausschreibung von Leistungen zum Kreishausneubau gem. § 55 HOAI - Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 440, 450 und 480

Ausschreibungsunterlagen


Aufgabenbeschreibung

Baumaßnahme: Neubau der Kreisverwaltung Steinburg
in: Itzehoe
Leistung: Planungsleistung Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI
Anlagengruppen 440,450,480


Bauort:  Quartier der Kreisverwaltung in Itzehoe im Bereich
Viktoriastraße, Poststraße, Karlstraße und Bahnhofstraße

Grundaussage / Zielstellung / Umfang

Der Kreis Steinburg beabsichtigt den Standort seiner Verwaltung in einem zentral gelegenen Quartier in der Kreisstadt Itzehoe weiterzuentwickeln und größtenteils neu zu bebauen. Dafür sollen Teile eigener und angekaufter Bestandsgebäude abgerissen und ersetzt werden. Ziel ist die Schaffung eines harmonisch-spannungsreichen Gebäudeensembles aus Bestands- und Neubauten, Plätzen und Wegebeziehungen,  das zeitgemäßen und zukünftigen Ansprüchen an einen dienstleistungsorientierten und bürgernahen Verwaltungsstandort genügen soll. Die Neuaufstellung der Kreisverwaltung soll auch ihren Fortbestand als Institution und sinnstiftenden Kern der Kreisstadt Itzehoe nachhaltig sichern, letzteres auch durch Schaffung attraktiver Arbeitsstätten. Das vorläufig ermittelte Investitionsvolumen beträgt rd. 22 Mio € (KG 300+400) für Neubauten mit insgesamt rd. 10.100qm Bruttogrundfläche. Die Fertigstellung ist derzeit für QII-2024 geplant, eine Beschleunigung der Umsetzung ist wünschenswert.

Das Ziel ist die Errichtung zeitgemäßer, wirtschaftlicher und zukunftssicherer Gebäude. Im Sinne der angestrebten Nutzungsflexibilität sind grundlegend unveränderliche Bauteile und Konstruktionen von veränderlichen zu unterscheiden. Eigenschaften einer unveränderlichen Primärstruktur (Aussenwände, Fassaden, Geschossdecken, Stützen, Treppenhäuser, Schächte für Aufzüge und Haustechnik...) müssen wirtschaftlich, belastbar und dauerhaft sein. Veränderliche, der jeweiligen Grundrisstypologie folgende Strukturen (Trennwände, Unterdecken, Hohlraumböden) bilden die Nutzungsoberflächen und haben Anforderungen an Akustik, Ästhetik, etc.  zu erfüllen. Ihre Veränderlichkeit äußert sich außerdem in leichter Montage und Demontage in Neubau und späterem Bestand. Es sind bevorzugt (auch innovative) Baukonstruktionen mit gewerkeübergreifend hohem Vorfertigungsgrad einzusetzen, die geeignet sind Bauzeiten zu verkürzen und  die Ausführungsqualität zu steigern. 
Baugrunduntersuchungen belegen die anspruchsvollen Bodenverhältnisse am Standort. Es ist von Tiefgründungen auszugehen.

Voraussetzungen / Situation

Der Kreis Steinburg ist „Energieeffizienter Kreis“ (dena, 2017) und verfolgt mit seinem Handeln entsprechende Ziele. Über die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen hinaus ist es der Anspruch, zur nutzungsgerechten Beheizung /Belüftung/Beleuchtung ein optimiertes Konzept zu entwickeln. Es hat zur angestrebten Grundrissflexibilität Lösungen zu bieten, die gleichermaßen wirtschaftlich in Bau und Betrieb als auch nachhaltig im Hinblick auf mögliche Erweiterungen oder Reduzierungen der Liegenschaften sind. Aufgabe ist die Zusammenführung der Anforderungen für Neubauten und denen der Bestandsbauten.

Anforderungen

Erwartet wird, gerade im Vorentwurfsstadium, eine intensive Auseinandersetzung mit der Bauaufgabe und eine Aufstellung von Varianten mit Vergleich u. a. der Investitionskosten, Betriebskosten, Lebenszykluskosten und Schadstoffaussstoßmengen.
Gefordert wird dabei eine enge Abstimmung mit den weiteren an der Planung beteiligten.

Haustechnik wird im Leben eines Gebäude i. d. R. mehrfach ausgetauscht, deshalb soll eine Leitgedanke bei den Planungen zur technischen Ausrüstung sein, so wenig Technik wie möglich und so viel Technik wie nötig einzuplanen. Optimierte Trassen- und Schachtplanungen sollen die leichte Austauschbarkeit unterstützen.

Als zentrale Fragen sind z. B. zu klären:
• Wie kann ein Verwaltungsgebäude hinsichtlich Elektroinstallation und Datennetzwerk wirtschaftlich und zukunftssicher ausgerüstet werden?
• Welche Beleuchtungstechnik bietet eine hohe Lichtqualität und Leistungsfähigkeit bei hoher Flexibiliät und wirtschaftlichen Investitions- und Betriebskosten?
• Wie ist Gebäudeleittechnik gleichermaßen effektiv und bedienungsfreundlich zu strukturieren?

Die Erstellung eines Energiekonzeptes durch einen Fachplaner geht der Beauftragung der TGA-Planung voraus. Darin enthalten sind Eckpfeiler und erste Annahmen, die kritisch hinterfragt werden sollen.

Verfahren / Ablauf

Das VGV-Verfahren für die Technische Ausrüstung soll im QIV-2017 mit Erteilung eines Auftrags für die Leistungsphasen 1-3 gem. § 55 HOAI abgeschlossen werden. Vergabeverfahren für weitere Fachplaner sollen parallel durchgeführt werden. Es ist die Beteiligung weiterer Fachplaner aus folgenden Bereichen vorgesehen: Objektplanung Stadtplanung, Tragwerk, Innenarchitektur, Schalltechnik und Brandschutz, Barrierefreiheit, Informations- und Leitsystem, Verkehrsanlagen, Freianlagen. Die Entwurfsphase endet mit Vorlage einer HU-Bau voraussichtlich QII-2018. Aufgrund eines Entwurfs mit Berechnung aller Kostengruppen erfolgen Beratung und Beschlussfassung über die weitere Umsetzung. Es besteht kein Anspruch auf Beauftragung der LPH 4-6 bzw. LPH 7-9. Der Abruf dieser LPH erfolgt durch einseitige schriftliche Erklärung des Auftraggebers an den Auftragnehmer.
Die erforderliche Neuaufstellung des Bebauungsplans startet im Februar 2017 und kann voraussichtlich Ende 2018 abgeschlossen werden.

Aufgabenbeschreibung

Baumaßnahme: Neubau der Kreisverwaltung Steinburg
in: Itzehoe
Leistung: Planungsleistung Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI
Anlagengruppen 440,450,480


Bauort:  Quartier der Kreisverwaltung in Itzehoe im Bereich
Viktoriastraße, Poststraße, Karlstraße und Bahnhofstraße

Grundaussage / Zielstellung / Umfang

Der Kreis Steinburg beabsichtigt den Standort seiner Verwaltung in einem zentral gelegenen Quartier in der Kreisstadt Itzehoe weiterzuentwickeln und größtenteils neu zu bebauen. Dafür sollen Teile eigener und angekaufter Bestandsgebäude abgerissen und ersetzt werden. Ziel ist die Schaffung eines harmonisch-spannungsreichen Gebäudeensembles aus Bestands- und Neubauten, Plätzen und Wegebeziehungen,  das zeitgemäßen und zukünftigen Ansprüchen an einen dienstleistungsorientierten und bürgernahen Verwaltungsstandort genügen soll. Die Neuaufstellung der Kreisverwaltung soll auch ihren Fortbestand als Institution und sinnstiftenden Kern der Kreisstadt Itzehoe nachhaltig sichern, letzteres auch durch Schaffung attraktiver Arbeitsstätten. Das vorläufig ermittelte Investitionsvolumen beträgt rd. 22 Mio € (KG 300+400) für Neubauten mit insgesamt rd. 10.100qm Bruttogrundfläche. Die Fertigstellung ist derzeit für QII-2024 geplant, eine Beschleunigung der Umsetzung ist wünschenswert.

Das Ziel ist die Errichtung zeitgemäßer, wirtschaftlicher und zukunftssicherer Gebäude. Im Sinne der angestrebten Nutzungsflexibilität sind grundlegend unveränderliche Bauteile und Konstruktionen von veränderlichen zu unterscheiden. Eigenschaften einer unveränderlichen Primärstruktur (Aussenwände, Fassaden, Geschossdecken, Stützen, Treppenhäuser, Schächte für Aufzüge und Haustechnik...) müssen wirtschaftlich, belastbar und dauerhaft sein. Veränderliche, der jeweiligen Grundrisstypologie folgende Strukturen (Trennwände, Unterdecken, Hohlraumböden) bilden die Nutzungsoberflächen und haben Anforderungen an Akustik, Ästhetik, etc.  zu erfüllen. Ihre Veränderlichkeit äußert sich außerdem in leichter Montage und Demontage in Neubau und späterem Bestand. Es sind bevorzugt (auch innovative) Baukonstruktionen mit gewerkeübergreifend hohem Vorfertigungsgrad einzusetzen, die geeignet sind Bauzeiten zu verkürzen und  die Ausführungsqualität zu steigern. 
Baugrunduntersuchungen belegen die anspruchsvollen Bodenverhältnisse am Standort. Es ist von Tiefgründungen auszugehen.

Voraussetzungen / Situation

Der Kreis Steinburg ist „Energieeffizienter Kreis“ (dena, 2017) und verfolgt mit seinem Handeln entsprechende Ziele. Über die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen hinaus ist es der Anspruch, zur nutzungsgerechten Beheizung /Belüftung/Beleuchtung ein optimiertes Konzept zu entwickeln. Es hat zur angestrebten Grundrissflexibilität Lösungen zu bieten, die gleichermaßen wirtschaftlich in Bau und Betrieb als auch nachhaltig im Hinblick auf mögliche Erweiterungen oder Reduzierungen der Liegenschaften sind. Aufgabe ist die Zusammenführung der Anforderungen für Neubauten und denen der Bestandsbauten.

Anforderungen

Erwartet wird, gerade im Vorentwurfsstadium, eine intensive Auseinandersetzung mit der Bauaufgabe und eine Aufstellung von Varianten mit Vergleich u. a. der Investitionskosten, Betriebskosten, Lebenszykluskosten und Schadstoffaussstoßmengen.
Gefordert wird dabei eine enge Abstimmung mit den weiteren an der Planung beteiligten.

Haustechnik wird im Leben eines Gebäude i. d. R. mehrfach ausgetauscht, deshalb soll eine Leitgedanke bei den Planungen zur technischen Ausrüstung sein, so wenig Technik wie möglich und so viel Technik wie nötig einzuplanen. Optimierte Trassen- und Schachtplanungen sollen die leichte Austauschbarkeit unterstützen.

Als zentrale Fragen sind z. B. zu klären:
• Wie kann ein Verwaltungsgebäude hinsichtlich Elektroinstallation und Datennetzwerk wirtschaftlich und zukunftssicher ausgerüstet werden?
• Welche Beleuchtungstechnik bietet eine hohe Lichtqualität und Leistungsfähigkeit bei hoher Flexibiliät und wirtschaftlichen Investitions- und Betriebskosten?
• Wie ist Gebäudeleittechnik gleichermaßen effektiv und bedienungsfreundlich zu strukturieren?

Die Erstellung eines Energiekonzeptes durch einen Fachplaner geht der Beauftragung der TGA-Planung voraus. Darin enthalten sind Eckpfeiler und erste Annahmen, die kritisch hinterfragt werden sollen.

Verfahren / Ablauf

Das VGV-Verfahren für die Technische Ausrüstung soll im QIV-2017 mit Erteilung eines Auftrags für die Leistungsphasen 1-3 gem. § 55 HOAI abgeschlossen werden. Vergabeverfahren für weitere Fachplaner sollen parallel durchgeführt werden. Es ist die Beteiligung weiterer Fachplaner aus folgenden Bereichen vorgesehen: Objektplanung Stadtplanung, Tragwerk, Innenarchitektur, Schalltechnik und Brandschutz, Barrierefreiheit, Informations- und Leitsystem, Verkehrsanlagen, Freianlagen. Die Entwurfsphase endet mit Vorlage einer HU-Bau voraussichtlich QII-2018. Aufgrund eines Entwurfs mit Berechnung aller Kostengruppen erfolgen Beratung und Beschlussfassung über die weitere Umsetzung. Es besteht kein Anspruch auf Beauftragung der LPH 4-6 bzw. LPH 7-9. Der Abruf dieser LPH erfolgt durch einseitige schriftliche Erklärung des Auftraggebers an den Auftragnehmer.
Die erforderliche Neuaufstellung des Bebauungsplans startet im Februar 2017 und kann voraussichtlich Ende 2018 abgeschlossen werden.

Bebauung an der Bahnhofstraße - Blick Richtung Norden
Bebauung an der Bahnhofstraße - Blick Richtung Norden
Ostfassade Hofanbau - Blick Richtung Norden
Ostfassade Hofanbau - Blick Richtung Norden
Ostfassade Hofanbau - Blick Richtung Süden
Ostfassade Hofanbau - Blick Richtung Süden
Ostfassade - Übergang historisches Landratsamt zum Hofanbau
Ostfassade - Übergang historisches Landratsamt zum Hofanbau
Parkplatz der Kreisverwaltung mit Blick auf den Hofanbau
Parkplatz der Kreisverwaltung mit Blick auf den Hofanbau
Westfassade Hofanbau - Blick Richtung Süden
Westfassade Hofanbau - Blick Richtung Süden
Westfassade Hofanbau - Blick Richtung Südenv
Westfassade Hofanbau - Blick Richtung Süden
Nord-Ostfassade Bau- und Umweltamt Karlstraße - Blick Richtung Nordwest
Nord-Ostfassade Bau- und Umweltamt Karlstraße - Blick Richtung Nordwest
Nord-Ostfassade Bau- und Umweltamt Karlstraße - Blick Richtung Südost
Nord-Ostfassade Bau- und Umweltamt Karlstraße - Blick Richtung Südost
Eingangssituation Viktoriastraße - Blick Richtung Osten
Eingangssituation Viktoriastraße - Blick Richtung Osten
Historisches Landratsamt und Bollhardt'sches Gebäude an der Viktoriastraße
Historisches Landratsamt und Bollhardt'sches Gebäude an der Viktoriastraße
Süd- und Westfassade ehemaliges Bahnhofshotel
Süd- und Westfassade ehemaliges Bahnhofshotel
Südfassade ehemaliges Bollhardt'sches Gebäude
Südfassade ehemaliges Bollhardt'sches Gebäude
Südfassade historisches Landratsamt - Blick Richtung Westen
Südfassade historisches Landratsamt - Blick Richtung Westen
Südfassade historisches Landratsamt - Blick Richtung Osten
Südfassade historisches Landratsamt - Blick Richtung Osten
Südfassade historisches Landratsamt bewachsen - Blick Richtung Westen
Südfassade historisches Landratsamt bewachsen - Blick Richtung Westen
Südfassade ehemaliges Bahnhofshotel und Bollhardt'sches Gebäude
Südfassade ehemaliges Bahnhofshotel und Bollhardt'sches Gebäude
Viktoriastraße und Südfassade ehemaliges Bahnhofshotel - Blick Richtung Westen
Viktoriastraße und Südfassade ehemaliges Bahnhofshotel - Blick Richtung Westen
Viktoriastraße - Blick Richtung Osten
Viktoriastraße - Blick Richtung Osten
ehemaliges Bahnhofshotel nach 1891
ehemaliges Bahnhofshotel nach 1891
ehemaliges Bahnhofshotel um 1910
ehemaliges Bahnhofshotel um 1910
ehemaliges Bahnhofshotel um 1920 - 1
ehemaliges Bahnhofshotel um 1920 - 1
ehemaliges Bahnhofshotel um 1920 - 2
ehemaliges Bahnhofshotel um 1920 - 2
ehemaliges Bahnhofshotel um 1930
ehemaliges Bahnhofshotel um 1930
ehemaliges Bahnhofshotel um 1950 - 1
ehemaliges Bahnhofshotel um 1950 - 1
ehemaliges Bahnhofshotel um 1950 - 2
ehemaliges Bahnhofshotel um 1950 - 2
ehemaliges Bahnhofshotel um 1950 - 3
ehemaliges Bahnhofshotel um 1950 - 3
ehemaliges Bahnhofshotel um 1950 - 4
ehemaliges Bahnhofshotel um 1950 - 4

Hinweis:
Sowohl Rückfragen der Bewerber als auch die Antworten der Vergabestelle werden in anonymisierter Form allen Bewerbern auf dieser Seite zur Verfügung gestellt, soweit in den Antworten wichtige Aufklärungen über die geforderte Leistung oder die Grundlagen der Preisermittlung gegeben werden. Die Bewerber sind angehalten, regelmäßig die aktuellen Bewerberinformationen der Vergabestelle einzusehen!
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sämtliche etwaigen Änderungen und Ergänzungen zu den Vergabeunterlagen ausschließlich auf dieser Seite veröffentlicht werden.

Zusätzliche Informationen zu den oben aufgeführten Dateien erhalten Sie auch auf den Seiten zum Thema »Kreishausneubau.

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